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Fundusreflektometrie während Laserkoagulationen

  • R. Birngruber
  • V.-P. Gabel
  • F. Hillenkamp
Part of the Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft book series (OPHTHALMOLOG, volume 74)

Zusammenfassung

Seit Einführung der Lichtkoagulation durch Meyer-Schwickerath dient die Weißfärbung am Fundus als Dosierungskriterium einer Koagulation. Je stärker eine Koagulationsstelle verfärbt ist und je stärker sie sich vom rötlichen Augenhintergrund abhebt, desto stärker wird einstrahlendes Licht von dieser Stelle reflektiert. Die Reflektion ist also ein Maß für die Weißfärbung einer Läsion. Gelingt es nun, das vom Koagulationsort reflektierte Licht gleichzeitig mit dem Koagulationsvorgang zu messen, so kann der zeitliche Verlauf der Weißfärbung und dadurch die Entstehung einer Läsion direkt dargestellt werden. Durch eine solche Darstellung können die Einflüsse wichtiger Koagulationsparameter wie z.B. Expositionszeit und Expositionsenergie auf den Koagulationseffekt direkt meßbar gemacht und somit Anhaltspunkte für eine Optimierung von Koagulationen gewonnen werden. Über die optimalen Koagulationszeiten, z.B. existieren ganz unterschiedliche Vorstellungen. Von einigen werden wegen der guten Dosierbarkeit Koagulationszeiten im Bereich von Sekunden propagiert, von anderen hingegen Expositionszeiten von msec, um die Wärmeleitung in benachbartes Gewebe auszuschalten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • R. Birngruber
    • 1
  • V.-P. Gabel
    • 2
  • F. Hillenkamp
    • 1
  1. 1.Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung m.b.H.Neuherberg bei MünchenDeutschland
  2. 2.AugenklinikUniversität MünchenDeutschland

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