Ungewöhnliche Maculopathie bei einem 29jährigen

  • K. Hruby
Conference paper
Part of the Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft book series (OPHTHALMOLOG, volume 74)

Zusammenfassung

Der 29jährige Patient Morris Y. stellte sich am 6.2.1975 vor und klagte über eine Abnahme der Sehschärfe seines rechten Auges; die Störung war vor etwa 2 Monaten aufgetreten. In seinem Heimatland war er mit Steroiden und Antibiotika behandelt worden. Im Kammerwasser und im Glaskörper des rechten Auges fanden sich einige suspendierte zellige Elemente. Ophthalmoskopisch sah man am hinteren Pol einen unregelmäßig begrenzten weißen Herd, entfernt ähnlich einer „Sternfigur“ in Fällen von Netzhautablösung. Biomikroskopisch konnte die vermutliche Bindegewebsproliferation in die inneren Netzhautschichten lokalisiert werden, an einer Stelle tauchte eine Gefäßschlinge auf. Im Zentrum des Herdes konnte ein weißer Knoten in den äußeren Netzhautschichten erkannt werden; der ganze Herd war von einem transparenten Netzhautödem umgeben. Die Fundusperipherie war ophthalmoskopisch und biomikroskopisch frei, es konnte auch keine hintere Glaskörperabhebung und keine Adhäsion des Netzhautherdes mit der abgehobenen hinteren Glaskörpergrenzschicht erkannt werden. Infolge eines Zentralskotoms war die Sehschärfe auf 6/60 reduziert. Der intraoculare Druck war normal. — Das linke Auge war normal und erreichte mit — 2,0 sph c. — 0.75 cyl. 80° in Ferne und Nähe volle Sehschärfe.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • K. Hruby
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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