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Reinigung von Lackiererei-Abluft mit einem Gitterträger-Biofilter

  • R. Bronnenmeier
  • P. Fitz
  • H. Tautz

Zusammenfassung

Mittels einer lackierereitypischen Rohluft wurde ein unkonventionelles biologisches Verfahren zur Abluftreinigung entwickelt, das folgende Merkmale aufweist:
  • Der Einsatz selektierter Startkulturen ermöglicht Anfahren in 1-2 Tagen und höchstmögliche spezifische Aktivität der Biomasse.

  • Durch die Verwendung von gitterförmigem, tangential angeströmtem Trägermaterial sind extrem niedrige Gasdruckverluste und Hochbauweise oder Kreuzstrombauweise möglich.

  • Es tritt keine Verpilzung, Verstopfung oder Versäuerung ein.

  • Das Gittermaterial sorgt durch sehr feine und gleichmäßige Verteilung der Flüssigphase für optimale Befeuchtung des Biofilms, der zwischen den Stegen aufgespannt ist.

  • Die Zufuhr von Nährsalzen sichert reproduzierbare, hohe und stabile Aktivität des Biofilms.

  • Periodische Abreinigung des Trägermaterials verhindert starke Eigengeruchsentwicklung und hohes Schlammalter. Auch Staub aus der Rohluft wird bei der Abreinigung entfernt.

  • Das Trägermaterial ist langlebig und muß nicht innerhalb weniger Jahre mit hohem Kostenaufwand entsorgt, bzw. neu beschafft werden.

  • Das Verfahren ist reif für die Vermarktung.

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Literatur

  1. Bronnenmeier R., Menner M. (1992) Reinigung formaldehydhaltiger Abluft in einer Pilotanlage unter Einsatz einer Starterkultur. In: Dragt A.J., van Ham J. (eds.) Biotechniques for air pollution abatement and odour control policies. Elsevier Science Publishers, Amsterdam, 265–272Google Scholar
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  4. Tautz H., Lang U. Offenlegungsschrift DE 4017384 AI, Anmeldetag 30.05.90, Anmelder: Linde AG, WiesbadenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • R. Bronnenmeier
  • P. Fitz
  • H. Tautz
    • 1
  1. 1.Linde AG, Werksgruppe Verfahrenstechnik & AnlagenbauHöllriegelskreuthGermany

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