Diskussion

  • U. Heitemeyer
  • G. Hierholzer
Conference paper

Zusammenfassung

Nach Antragstellung auf Anerkennung einer Berufskrankheit 2108–2110 sind die zuständigen Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung entsprechend der Berufskrankheitenverordnung verpflichtet, unverzüglich ein Ermittlungsverfah- ren einzuleiten. Ein wesentlicher Bestandteil des Ermittlungsverfahrens liegt in der Einholung des vollstandigen Tätigkeitsnachweises bei dem versicherten Antragsteller und beim Arbeitgeber. Unter den besonderen Tatbestandsmerk- malen der Berufskrankheiten 2108–2110, die im Grundsatz eine mindestens l0jährige Expositionszeit wirbelsaulenschadigender beruflicher Tatigkeiten zugrundelegen, stoβt die Erfassung des gesamten Berufslebens im Ermittlungs- verfahren auf praktische Schwierigkeiten. Schürmann weist darauf hin, daB im Baugewerbe mitunter 30 Vorbeschaftigungsbetriebe existieren und in der Ermittlung berufsbedingter Expositionszeiten berücksichtigt werden müssen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • U. Heitemeyer
  • G. Hierholzer

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