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Die senile Osteoporose — eine histomorphometrische Analyse von 122 Bioptaten

  • G. Lehmann
  • K. Abendroth
Conference paper

Zusammenfassung

Trotz umfangreichem Bemühen um die Früherkennung von Osteopenien stellt z.Z. noch die Diagnosestellung „Osteoporose“erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien eine „schmerzhafte“Realität dar. Es ergibt sich dann besonders beim alten, polymorbiden Patienten die Frage nach den Erfolgsaussichten einer gezielten osteologischen Therapie mit den entsprechend notwendigen Kontrolluntersuchungen im Vergleich zu einer alleinigen symptomatischen, anal-gesierenden Behandlung. Unsere Studie sollte einmal klären, wie oft der klinisch-radiologische Verdacht auf eine Osteoporose durch die histomorphometrische Vermessung der Becken-kammspongiasa in Knochenbioptaten von über 70jährigen Patienten eine Bestätigung findet. Zum anderen war zu prüfen, wie häufig sich tatsächlich die für die Pathogenese postulierte höhere Osteoklastenaktivität bzw. deren Zahl am Endost und die verminderte Osteoblasten-ausstattung nachweisen lassen. Ferner war der Anteil an Mischbildern aus Osteoporose und Malazie an der untersuchten Population zu definieren. Schließlich sollte die Effektivität einer medikamentösen Osteoporosetherapie auch im hohen Alter an einer kleinen Patientengruppe histomorphometrisch an Beckenkammbioptaten nachgewiesen werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • G. Lehmann
    • 1
  • K. Abendroth
    • 1
  1. 1.Zentrum für Innere Medizin, Abteilung für Rheumatologie & OsteologieFriedrich-Schiller-Universität JenaJena-LobedaDeutschland

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