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Fibronektin-Plasmaspiegel während der Schwangerschaft und unter der Geburt als Parameter der Muttermundseröffnung

  • I. Walter
  • R. Osmers
  • M. A. Pflanz
  • W. Rath
Conference paper

Zusammenfassung

Bisher liegen nur wenige Arbeiten über die Veränderungen des Fibronektinspiegels im Plasma im Verlauf der Gravidität vor (1, 2, 3), serielle Bestimmungen sub partu gibt es dagegen bislang nicht. Beim Fibronektin handelt es sich um eine Glykoprotein mit dem Molekulargewicht 450.000, das im Organismus in zwei Formen, als Matrixfibronektin in der extrazellulären Grundsubstanz und als lösliches Fibronektin im Plasma, vorkommt. Es weist zahlreiche Interaktionen mit anderen Makromolekülen wie Kollagen, Fibrin, Fibrinogen, Heparin, Heparinsulfat, Hyaluronsäure, Ganglioside, Aktin, DNA oder Transglutamasen auf. In eigenen anderen Untersuchungen konnte gezeigt werden, daß es unter der Geburt zu einem Abfall des immunhistochemisch nachweisbaren Fibronektins in der extrazellulären Matrix der Cervix uteri kommt. Einzelne Makromoleküle, mit denen das Fibronektin Interaktionen aufweist, unterliegen in der Schwangerschaft erheblichen Veränderungen, wie beispielsweise das Kollagen und die Glykosaminglykane in der Cervix uteri. Aus enzymatischen Bestimmungen weiß man, daß biochemische Veränderungen der Cervix uteri sich im bedingten Umfang im Plasma widerspiegeln. Ein Austausch zwischen Plasma-und Gewebsfibronektin wird für möglich gehalten. Eine Extraktion aus der Cervix uteri ist technisch bisher noch nicht genügend standardisiert. Daher wurde das Fibronektin im Plasma von gesunden Schwangeren untersucht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • I. Walter
    • 1
  • R. Osmers
    • 1
  • M. A. Pflanz
    • 1
  • W. Rath
    • 1
  1. 1.Universitäts-FrauenklinikGöttingenDeutschland

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