Immuntherapie zur Abortprophylaxe

  • B. Hinney
  • H. Neumeyer
  • W. Kuhn
Conference paper

Zusammenfassung

Trotz zahlreicher Ansätze zur immunologischen Therapie habitueller Aborte sind die Grundlagen noch weitgehend unklar (2). Häufig wird ein Mangel an schützenden oder blockierenden Faktoren (BF) als Abortursache angenommen. Zum Nachweis dieser BF wird unter anderem der Erythrozyten-Antikörperrosetten-Inhibitions-Test (EAI- Test) (3) verwendet. Die zunächst als ursächlich angenommene vermehrte Übereinstimmung von HLA-Antigenen der Partner wird zunehmend kritisch gesehen. In der vorliegenden Untersuchung sollten folgende Fragen geklärt werden: 1. Kann die vermehrte HLA-übereinstimmung habituell abortierender Paare gegenüber einem sicher fertilen Vergleichskollektiv am eigenen Patientengut bestätigt werden? 2. Eignet sich der EAI-Test als Prognosefaktor für den Erfolg einer Immuntherapie? 3. Wie hoch ist die Erfolgsrate einer aktiven Immuntherapie bei habituell abortierenden Paaren?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • B. Hinney
    • 1
  • H. Neumeyer
    • 2
  • W. Kuhn
    • 1
  1. 1.Universitäts-FrauenklinikGöttingenDeutschland
  2. 2.Abt. für Immunologie der Universität GöttingenGöttingenDeutschland

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