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Zusammenfassung

Als vor 60 Jahren in den frühen Morgenstunden des 21. Juni 1930 der kleine Uwe Henrik Peters das Licht der Welt erblickte, war das eigentlich keine Sensation für die Familie des hochangesehenen Landarztes Dr. Max Peters in dem malerischen Städtchen Preetz nahe Kiel, denn Uwe Henrik war das sechste Kind in der großen Geschwisterfolge, die ein paar Jahre später mit Nummer sieben, dem kleinen Bruder Jens, endgültig abschloß. Wer als sechstes von sieben Kindern aufwächst, durchläuft ganz selbstverständlich einen Grundkurs in sozialer Anpassung und Gruppenintegration, im Miteinander-sein und Füreinandersein. Den kleinen Uwe müssen wir uns als lieben, braven und vor allem verträumten Jungen vorstellen, als introvertierten kleinen blonden Träumer. Und dann war noch etwas schon früh ausgeprägt: Er war sehr liebebedürftig! Rückblickend erinnert er sich gut, oft und gerne zu seinem rundlichen Kindermädchen Martha ins Bett gekrochen zu sein, um mit ihr ausgiebig zu schmusen. Ob und inwieweit hier Beziehungen vorliegen zu seinem späteren Interesse an der Psychoanalyse, ist schwer zu sagen. Dennoch: Spätere Entwicklungen zeichnen sich ja manchmal schon früh ab.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • H. Völkel
    • 1
  1. 1.Psychiatrische UniversitätsklinikKielBundesrepublik Deutschland

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