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Dynamische Gd-DTPA Untersuchungen in der MRT von Knochen- und Weichteiltumoren

  • R. Erlemann
  • G. Reuther
  • P. Wuisman
  • J. Adolph
  • A. Bosse
  • P. E. Peters
Conference paper

Zusammenfassung

Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat einen hohen Stellenwert in der Diagnostik von Knochen- und Weichteiltumoren. Die allen anderen bildgebenden Verfahren überlegene Kontrastauflösung und die Möglichkeit der multiplanaren Schnittführung erlauben ein zuverlässiges Staging von muskuloskelettalen Tumoren. Da sich in der MRT die klinischen Erfahrungen nur über wenige Jahre erstrecken, liegen zur Zeit noch keine Parameter vor, anhand derer die Dignität von Tumoren zuverlässig abgeschätzt werden kann. Ein weiteres zu lösendes Problem ist die in-vivo-Beurteilung des Ansprechens von Osteosarkomen und Ewing Sarkomen auf eine präoperative Chemotherapie. Denn falls durch die Chemotherapie eine weitgehende Devitalisierung eingetreten ist, kann eine für einen extremitätenerhaltenden Eingriff notwendige eingeschränkte Tumorresektion durchgeführt werden [3]. Die für diese Aufgabe üblicherweise eingesetzte Skelettszintigraphie zeigt nur eine geringe Ortsauflösung, so daß die Prädilektionsstellen der Tumorpersistenz nicht gezielt untersucht werden können [4]. In dieser Studie wurde die diagnostische Potenz von dynamischen Untersuchungen mit dem paramagnetischen MR-Kontrastmittel Gd-DTPA in der Beantwortung der o.a. Fragestellungen analysiert

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • R. Erlemann
    • 1
  • G. Reuther
    • 1
  • P. Wuisman
    • 2
  • J. Adolph
    • 1
  • A. Bosse
    • 3
  • P. E. Peters
    • 1
  1. 1.Institut für Klinische RadiologieWestfälische Wilhelms-UniversitätMünsterBundesrepublik Deutschland
  2. 2.Orthopädische Klinik und PoliklinikWestfälische Wilhelms-UniversitätMünsterBundesrepublik Deutschland
  3. 3.Gerhard-Domagk-Institut für PathologieWestfälische Wilhelms-UniversitätMünsterBundesrepublik Deutschland

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