„Sonne ohne Reue“ — Ergebnisse der Aufklärungskampagne „Malignes Melanom“

  • H. Pehamberger
  • M. Binder
  • H. Hönigsmann
  • E.-M. Kokoschka
  • E. Pichler
  • P. Soyer
  • H. Waclawiczek
Conference paper

Zusammenfassung

Das Melanom ist der bösartigste Hauttumor, dessen besondere Gefährlichkeit sich in einer hohen Metastasierungstendenz und in einer Behandlungsresistenz gegenüber konventionellen Krebs-Therapieformen im fortgeschrittenen Metastasenstadium äußert. Ein weiteres Problem besteht in der weltweit beobachteten Inzidenzzunahme des Tumors. War das Melanom am Anfang dieses Jahrhunderts ein seltener Tumor — es erkrankte etwa 1 aus 100000 Menschen pro Jahr — so sind es heute in Europa und den USA etwa 15 aus 100000, und jüngsten Berechnungen zufolge wird im Jahre 2000 jeder 100. Amerikaner im Laufe seines Lebens ein Melanom bekommen [5]. In Österreich werden derzeit jährlich etwa 1500 bis 2000 neue primäre Melanome der Haut diagnostiziert und behandelt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Arbeitsgruppe Melanom der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (1988) Malignes Melanom: Früherkennung und Prognose. Österreichische Ärztezeitung 11: 26–31Google Scholar
  2. 2.
    Balch MC, Milton GW, Shaw HM, Soong S (1985) Cutaneous Melanoma, Clinical Management and Treatment Results Worldwide. J. B. Lippincott Company, Philadelphia, USAGoogle Scholar
  3. 3.
    Kerl H, Kokoschka K, Pehamberger H, Pichler E (1988) Das Maligne Melanom der Haut. Diagnose und Therapie (Manual). Medienverlag Schering AG, WienGoogle Scholar
  4. 4.
    Pehamberger H, Hönigsmann H (1988) Malignes Melanom, Früherkennung und Prognose. Mitteilungen der Ärztekammer für Wien 6: 16–19Google Scholar
  5. 5.
    Riegel DS, Kopf AW, Friedmann RS (1987) The rates of malignant melanoma in the United States: Are we making an impact? J Am Acad Dermatol 17: 1050–1053CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • H. Pehamberger
    • 1
  • M. Binder
    • 1
  • H. Hönigsmann
    • 1
  • E.-M. Kokoschka
    • 2
  • E. Pichler
    • 3
  • P. Soyer
    • 4
  • H. Waclawiczek
    • 5
  1. 1.I. Universitäts-HautklinikWienAustria
  2. 2.II. Universitäts-HautklinikWienAustria
  3. 3.Universitäts-Klinik für Dermatologie und VenerologieInnsbruckAustria
  4. 4.Universitäts-Klinik für Dermatologie und VenerologieGrazAustria
  5. 5.I. Chirurgische Abteilung des LandeskrankenhausesSalzburgAustria

Personalised recommendations