Zusammenfassung der Diskussion

  • S. Hierholzer
Conference paper

Zusammenfassung

Die Diskussion bezog sich im wesentlichen auf die bauliche und organisatorische Trennung septischer von aseptischen Operationseinheiten, wie sie von den Berufsgenossenschaften für die Zulassung zum berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren gefordert wird. Hierfür gebe es keine Begründung, wie Daschner (1989) in Chirurgische Praxis 41:29–30 feststellte; die Einsparungen infolge verminderter Investitionskosten seien beträchtlich. Vor diesem Hintergrund wurden auch die „Anforderungen der Hygiene an Operationsabteilungen“ durch das Bundesgesundheitsamt neu diskutiert (Hierholzer). Eine erarbeitete Vorlage sieht bei gleicher technischer Ausstattung die Trennung nur noch eingeschränkt vor, da ein durch eine Tür abgetrennter, gemeinsamer Gang für aseptische und septische Operationseinheiten besteht. Für die septische Operationseinheit vorgesehen ist ein eigener Operationssaal mit gleichwertiger Raumlufttechnik, eigenem Ein- und Ausleitungsraum, Waschraum, einer gesonderten Patientenübergabe und einer gesonderten Entsorgungsschleuse. Andererseits sind die gemeinsame Ein- und Ausschleusung des Personals sowie gemeinsame Personalräume, Putz- und Nebenräume geplant (Labryga).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

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  • S. Hierholzer

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