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Die Verhaltensbiologie in der DDR

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Zusammenfassung

Die Wissenschaftsgeschichte ist ein sensibler Indikator für gesellschaftliche Entwicklungen. Die Elfenbeintürme, in denen Wissenschaft betrieben wird, isoliert vom Geschehen in der Welt ringsumher, gehören längst der Vergangenheit an, wenn es sie je gab. Die vielfältigen Wandlungen, denen die Wissenschaften in ihrer Stellung in der Gesellschaft unterworfen waren, schlieβen sowohl Bedingungen ein, die aus inneren Gesetzen der jeweiligen Richtungen stammen, als auch solche, die von den Persönlichkeiten mitgetragen werden, die „Wissenschaft machen“. Das aber wieder bedeutet, daβ die Bewertung der Persönlichkeit in der Gesellschaft in das Geschehen mit eingreift. In Gesellschaften, die zentrale Planung zum tragenden Element ihrer Praxis erheben, können sich nur die Persönlichkeiten wirklich entfalten, die von der Entscheidungsebene akzeptiert werden und damit auch die Möglichkeit erhalten, ihre Vorstellungen in die Planung einzubringen. Und wenn dann gar eine „ungeplante“ Disziplin auf Grund internationaler Entwicklungen und von Einzelpersonen in Gang gesetzter Konzepte sich in einem solchen Umfeld zu entfalten sucht, dann sind Spannungen uud Konflikte unvermeidbar.

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© VEB Verlag Volk und Gesundheit Berlin 1990

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