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C. Partnerschaft, Sexualität und Aids

  • Konstanze Müller
  • Hilde Katzer
  • Christiane Werling
Conference paper
Part of the Brücken von der Allgemeinmedizin zur Psychosomatik book series (BRÜCKEN)

Zusammenfassung

Wir haben uns, im Gegensatz zu unseren Parallelgruppen, fast nur mit Aids beschäftigt. Wir haben uns zuerst anhand eines Fallbeispiels mit der Frage auseinandergesetzt, wieviele HIV-Tests ein Patient braucht, der eine Aids-Phobie hat. Wir kann man mit ihm besprechen, daß Angst vor Aids Ausdruck anderer Ängste sein kann? Wie wichtig ist überhaupt die Beratung im Zusammenhang mit einem Aids-Test? Ändert die Beratung oder der Test das Sexualverhalten? Kontrovers war, ob es immer sinnvoll ist, einen Test zu machen. Was verändert der Test, wenn er positiv ist? Kann Sexualverhalten auch ohne Test verändert werden? Unmut kam unter anderem auf, weil zuviel theoretisiert wurde. In Rollenspielen haben wir daraufhin versucht zu üben: Wie berate ich einen Patienten, der keine Beratung will? Und - natürlich das heißeste Thema - wie teile ich ein positives Testergebnis mit? Also: wie setze ich am schonendsten ein Trauma? Ansonsten haben wir leibhaftig bestätigt gesehen: Allen kann man es nicht recht machen!

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Konstanze Müller
  • Hilde Katzer
  • Christiane Werling

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