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Die Rolle der Labordiagnostik bei Verdacht auf eine Impfkomplikation

  • H. Hofmann
Conference paper

Zusammenfassung

Die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) ist die wichtigste Infektion des Zentralnervensystems in Mitteleuropa. Glücklicherweise kann sie aber durch eine wirksame Schutzimpfung verhindert werden. Wenn bei jemandem, der sich gegen eine Erkrankung des Nervensystems, z. B. gegen die FSME, hat impfen lassen, Tage, Wochen, ja sogar Monate nach der Impfung eine Affektion des Nervensystems auftritt, muß man verstehen, daß der Impfling, aber auch der Arzt überlegt, ob ein Kausalzusammenhang mit der Impfung besteht, selbst wenn es sich, wie im Falle der FSME-Imp-fung, um einen Totimpfstoff, also um nicht vermehrungsfähiges Virusantigen handelt. In der Tat werden bei der überwiegenden Mehrzahl der als vermutete Impfkomplikationen nach FSME-Impfung aufgetretenen Störungen solche von seiten des Nervensystems angegeben.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • H. Hofmann

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