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Zusammenfassung

Es müssen besondere Schwerpunkte gesetzt werden. Da sich der Beitrag von K. A. Milachowski mit szintigraphischen Befunden bei der Wirbelkörperfraktur (vgl. S. 313–318) befaßt, will ich mich auf die besonderen traumatischen Veränderungen an der oberen und unteren Extremität beschränken. Dazu gehören an der oberen Extremität die sog. Streßfrakturen, an der unteren Extremität die vergleichbaren Marschfrakturen. Außerdem soll ein kleiner Ausblick auf den M. Sudeck genommen werden. Zunächst zu den Streßfrakturen der oberen Extremität. Diese werden in der Literatur beschrieben an Humerus, Radius und Ulna. Einer Veröffentlichung von Mukund et al. (1986) kann entnommen werden, daß in der Literatur beschrieben sind: 5 Frakturen am Humerus, 6 am Radius und 8 an der Ulna. In diesem Artikel wird ein besonderer Fall demonstriert, bei dem chronische Schmerzen im Unterarm eines Athleten zunächst zu sichtbaren röntgenologischen Veränderungen führten; da der Sport nicht beendet wurde und weiterhin erhebliche Belastungen auf die Arme aufgebracht wurden, kam es dann zur Fraktur der Elle. Es ist jedoch auch eine Streßfraktur von Elle und Speiche gleichzeitig möglich, wobei ein Knochen zunächst allein betroffen sein kann.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • E. W. Büsing

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