Advertisement

Die Entwicklung verschiedener endoskopischer Sterilisationsverfahren unter Berücksichtigung ihrer Komplikationen

  • H.-H. Riedel
  • U. Dernette
Conference paper

Zusammenfassung

Wenn auch bereits 1936 die erste endoskopische Tubensterilisation durch Bösch unter Einsatz von monopolaren HF-Strom durchgeführt wurde, fanden endoskopische Sterilisationstechniken erst ab Beginn der 70er Jahre d. Jh. sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in den USA vermehrt Anwendung. In einem Zeitraum von jetzt 10 Jahren verbreitete sich diese Technik — nicht zuletzt wegen ihrer geringen Komplikationsraten — jedoch so extensiv, daß heute mehr als 90% aller Kliniken und Belegabteilungen in der BRD dieses Verfahren regelmäßig für die Eileitersterilisation einsetzen. Neben Koagulationstechniken (mono- und bipolare HF-Verfahren, Endokoagulation und Lasertechniken) die mit und ohne Durchtrennung Einsatz finden, werden insbesondere in den Entwicklungsländern aber auch in den USA mechanische Techniken wie der Yoon-Ring sowie verschiedene Clipmodelle verwendet. Aus den Statistiken der AAGL läßt sich wie auch aus den drei in der Bundesrepublik Deutschland bisher durchgeführten Umfragen ein eindeutiger Trend des Wechsels von monopolaren HF-Koagulationstechniken zu anderen Methoden hin nachweisen. Schwere Komplikationen bei endoskopischen Eingriffen werden aus den Statistiken der AAGL mit 2%o angegeben. In gleicher Größenordnung finden sich auch die Komplikationsraten, die in den Pelviskopieumfragen 2 und 3 der BRD von Riedel et al. ermittelt werden konnten. Bei endoskpischen Sterilisationsverfahren sind als schwere Komplikationen, die eine Repelviskopie bzw.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • H.-H. Riedel
    • 1
    • 2
  • U. Dernette
    • 1
    • 2
  1. 1.Frauenklinik der Technischen Hochschule Aachen und FrauenklinikDeutschland
  2. 2.Christian-Albrechts-Universität KielDeutschland

Personalised recommendations