Advertisement

Lichtstreuung

Chapter
  • 208 Downloads

Zusammenfassung

Bei allen bisherigen Betrachtungen hatten wir eine geradlinige Ausbreitung des Lichtes oder höchstens eine Reflexion an einer ebenen unendlich ausgedehnten Grenzfläche zwischen Medien mit unterschiedlicher DF vorausgesetzt. Dies gilt nur, solange das durchstrahlte Medium optisch homogen ist. Ist diese Bedingung nicht mehr erfüllt und sind insbesondere die Inhomogenitäten von der Größenordnung der Lichtwellenlänge, kommt es zu einer staxken Zerstreuung der Strahlung in verschiedene Raumrichtungen. Sind die Inhomogenitäten rein örtlich, so erfolgt die Zerstreuung elastisch, d.h. ohne Verschiebung der Wellenlänge. Je nach Größe und Natur der optischen Inhomogenität spricht man von Tyndall-Streuung, Mie-Streuung, Rayleigh-Streuung usw. Sind die Inhomogenitäten zeitlich veränderlich, so treten im Streulicht Seitenbänder auf, d. h. die Streuung erfolgt inelastisch. Unter diese Kategorie fällt die Raman-Streuung und die Brillouin-Streuung. Die Spektroskopie des gestreuten Lichtes bringt in diesem Fall wichtige Informationen über die elektronischen Zustände und über die Schwingungszustände des Mediums.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für FestkörperphysikWienGermany
  2. 2.Ludwig Boltzmann Institut für FestkörperphysikWienGermany

Personalised recommendations