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Grundsätzliche Überlegungen zum Problem, Balint-Gruppenarbeit theoretisch zu konzeptualisieren: Explizite Konzepte und subjektive Theorien

  • Ulrich Rosin
Part of the Die Balint-Gruppe in Klinik und Praxis book series (BALINT-GRUPPE, volume 3)

Zusammenfassung

Adäquatheit oder Unangemessenheit sowie Nutzen oder Nachteile einer theoretischen Konzeptualisierung der Balint-Gruppenarbeit werden kontrovers diskutiert. Jüngere und mehr an Theorie interessierte Psychoanalytiker plädierten dafür, eine möglichst systematische Konzeptualisierung der Balint-Gruppenarbeit durchzuführen, insbesondere die beabsichtigten Veränderungsprozesse im Hinblick auf spezielle Ziele und Rahmenbedingungen zu studieren. Für das Erlernen des Leitens von Balint-Gruppen sowie für die Durchführung dieser Seminare sei es erforderlich, psychoanalytische Begriffe und Konstrukte anzuwenden, da es sich um eine Anwendung und Modifikation der Psychoanalyse handelt. So sei es wichtig, z.B. die von Balint häufig verwendete Formulierung von der „wesentlichen, wenn auch begrenzten Wandlung der eigenen Persönlichkeit“ des Teilnehmers präziser zu beschreiben und aus der Sicht der heutigen Struktur-, Repräsentanzen- und Objektbeziehungstheorie darzustellen. Solche Konzeptualisierungen könnten die Balint-Methode lehr- und lernbar machen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Ulrich Rosin
    • 1
  1. 1.Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik der Universität DüsseldorfDüsseldorf 12Germany

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