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Reform des Gesundheitswesens

  • Edwin H. Buchholz
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Zusammenfassung

Unter Politikern, Repräsentanten des Gesundheitswesens und Vertretern der unterschiedlichsten Interessentengruppen finden immer heftiger ausgetragene Diskussionen und Auseinandersetzungen um eine Reform unseres Gesundheitswesens statt, die auch durch neue gesetzliche Regelungen gewiß noch nicht beendet werden. Zu deren Verständnis und Beurteilung mag es daher hilfreich sein, die am häufigsten vorgetragenen Sach-Argumente in einem strukturierten Überblick darzustellen. Dabei kann davon ausgegangen werden, daß über die Hauptursachen der Ausgabensteigerungen, der Beitragssatzerhöhungen, der Dysfunktionen in den verschiedenen Leistungs- und Versorgungsbereichen etc. unter den Partnern und Parteien dieses Gesundheitswesens weitgehend Einigkeit besteht. Vielmehr soll deutlich zu machen versucht werden, welche Vorschläge an die einzelnen Gruppen und Einrichtungen zur (Struktur)reform dieses Gesundheitswesens gemacht werden, ohne zu sagen, von wem diese Vorschläge jeweils stammen: zu häufig ist die Etikettierung des Absenders der objektiven Prüfung des Inhalts hinderlich! Daß in eine so strukturierte Auflistung von Reformvorschlägen auch Widersprüche einfließen, ist unvermeidlich, aber vertretbar, weil ja keine Darstellung eines in sich schlüssigen Programms angestrebt wird. Die jeweilige Reihenfolge der Vorschläge ist zufällig.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Edwin H. Buchholz
    • 1
  1. 1.Remagen 1Deutschland

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