Advertisement

Präventions- und Rehabilitationsgruppen — ein neuer Weg der Patientenführung (zu E)

  • Armin Wiesemann
  • Bernhard Geue
Conference paper

Zusammenfassung

Kostenexplosion im Gesundheitswesen, Illichs Enteignung der Gesundheit, Hochleistungsmedizin für wenige, Zivilisationsseuchen infolge krankmachenden spätindustriellen Lebensstils oder auch das Stichwort Selbsthilfegruppen kennzeichnen schlaglichtartig den tiefgreifenden Wandel, dem die Medizin der Gegenwart in unserer Gesellschaft unterworfen ist. Tagtäglich spürt der praktizierende Arzt bei sich und seinen Patienten das Unbehagen, das die moderne Medizin ausgelöst hat: Wohlstand, Hygiene, moderne Medizin lassen die Menschen immer älter werden, doch chronische Krankheiten und falsche Lebensgewohnheiten können diese zugewonnenen Jahre leicht zur Last werden lassen. Mehr denn je birgt aber auch die ganzheitliche Betrachtungsweise im Arzt-Patienten-Bündnis die Möglichkeit zu neuen Wegen der Patientenführung: das Einüben gesundheitsfördernden Verhaltens zur Sicherung oder Verbesserung der Lebensqualität, z. B. in der Gruppe.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Basler H-D, Haehn KD et al (1984) Psychologische Gruppenverfahren - Behandlung der essentiellen Hypertonie in allgemeinärztlichen Praxen. MMW 23Google Scholar
  2. Geue B (1986) Praktische Grundlagen der Gruppenarbeit. Allgemeinmedizin 62: 1176–1178Google Scholar
  3. Illich I (1975) Die Enteignung der Gesundheit. Rowohlt, ReinbekGoogle Scholar
  4. Luban-Plozza B, Mattem Hj, Wesiack W (1983) Der Zugang zum psychosomatischen Denken. Springer, Berlin Heidelberg New YorkCrossRefGoogle Scholar
  5. Nüssel E (1981) Ärztliche Aufgaben in der Prävention. In: Troschke J, Stößel U von (Hrsg) Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Gesundheitsberatung. Gesomed, FreibürgGoogle Scholar
  6. Rogers C (1972) Die klientenzentrierte Gesprächstherapie. Kindler, MünchenGoogle Scholar
  7. Tausch R, Tausch A-M (1981) Gesprächspsychotherapie. Einfühlsame hilfreiche Gruppen- und Einzelgespräche in Psychotherapie und alltäglichem Leben. Hogrefe, GöttingenGoogle Scholar
  8. Wiesemann A (1986) Brauchen wir therapeutische Gruppen in der Arztpraxis? Über die Integration präventiver Gruppenverfahren in die Praxis des Hausarztes. Allgemeinmedizin 62: 1170–1175Google Scholar

Copyright information

© Springer Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Armin Wiesemann
  • Bernhard Geue

There are no affiliations available

Personalised recommendations