Advertisement

Die Überwachung der Oxygenierung von Neugeborenen mit Hilfe der Pulsoximetrie

  • R. Hildebrandt
Conference paper
Part of the Kinderanästhesie book series (KINDERANAESTHES)

Zusammenfassung

Der Übergang vom intra- zum extrauterinen Leben wird bestimmt vom Einsetzen der Lungenatmung und der Umstellung der Kreislaufverhältnisse. Beide haben Veränderungen der Blutgase und der Hämoglobinoxigenierung zur Folge. Man findet einen Abfall des pCO2 und einen Anstieg des pO2 mit Anstieg der arteriellen Sauerstoffsättigung. Diese Anpassung an das extrauterine Leben vollzieht sich nicht immer ungestört. Unter dem Begriff der respiratorischen Anpassungsstörung werden die Symptome Tachypnoe, Stöhnen, Einziehungen und Zyanose zusammengefaßt. Sie sind in ihrer leichten Form einige Stunden post partum nicht mehr nachweisbar, können aber auch mit anhaltender Azidose und eventuell Hypoxie einhergehen und haben dann für das Neugeborene gravierende Folgen. Zur Überwachung der Neugeborenen in der Phase der postnatalen Adaptation gehört heute üblicherweise die klinische Zustandsbeurteilung, als Apgar-Score zusammengefaßt, und die Blutgasanalyse aus dem Nabelschnurar- terienblut. Transkutane Messungen des pO2 und des pCO2 sind möglich, aber nicht nebenwirkungsfrei. Mit der Pulsoximetrie besteht heute die Möglichkeit, einen weiteren Parameter der Sauerstoffversorgung, die arterielle Sauerstoffsättigung nichtinvasiv und kontinuierlich zu registrieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • R. Hildebrandt

There are no affiliations available

Personalised recommendations