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Verbesserte C4-Typisierung durch IAGE Neuraminidase- und Carboxy-Peptidase B-behandelter EDTA-Plasmen

  • P. Kühnl
  • R. Specht
  • B. O. Böhm
  • S. Seidl
  • W. Spielmann
Conference paper
Part of the Advances in Forensic Haemogenetics book series (HAEMOGENETICS, volume 2)

Zusammenfassung

Ein genetisch determinierter Polymorphismus der vierten Komplementkomponente wurde 1969 zuerst von Rosenfeld et al. beschrieben. Methodische Verbesserungen zeigten einen außerordentlichen, komplexen Polymorphismus. Durch die Vorbehandlung der zu untersuchenden Seren mit Neuraminidase wurde es möglich, ein genetisches Modell des C4-Polymorphismus zu erstellen (Awdeh und Alper, 1980; Mauff et al., 1983). Man kennt heute mindestens zwei eng gekoppelte C4-Loci, jeder mit multiplen Allelen (O’Neill et al., 1978; Whitehead et al., 1984; Carroll et al., 1984). Auf Grund ihrer elektrophoretischen Auftrennungseigenschaften unterscheidet man ein Protein C4A, das anodennäher erscheint, da es mehr negative Ladungen trägt von einem Protein C4B, das langsamer wandert und kathodenwärts liegt. Nach der alten Nomenklatur wurden beide Proteine mit F (fast) und S (slow) angesprochen. Am Genort A sind mindestens 11 Allele, am Genort B mindestens 20 Allele bekannt (Mauff et al., 1983). An beiden Genorten sind mit unterschiedlich hoher Frequenz Nullgene zu finden (O’Neill et al., 1978).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • P. Kühnl
    • 1
  • R. Specht
    • 1
  • B. O. Böhm
    • 1
  • S. Seidl
    • 1
  • W. Spielmann
    • 1
  1. 1.Institut für Immunhämatologie, Abt.f.Endokrinologie, Blutspendedienst HessenUniversität Frankfurt/MGermany

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