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Schlußbemerkungen

Chapter
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Part of the Schriftenreihe Neurologie book series (NEUROSER, volume 29)

Zusammenfassung

Wie eingangs erwähnt, kommen Sakkadenstörungen bei einer ganzen Reihe von neurologischen und ophthalmologischen Erkrankungen vor. Unser Ziel war es herauszufinden, bei welchen Erkrankungen Sakkaden-Untersuchun- gen einen Beitrag zur Diagnostik liefern können. Wir glauben, aufgrund unserer Studien gezeigt zu haben, daß dies der Fall sein kann bei der Myasthenia Gravis, der Endokrinen Ophthalmopathie, der Multiplen Sklerose und wenn es darum geht, bei einer homonymen Hemianopsie einen zusätzlichen visuellen Hemineglekt objektiv und quantitativ zu erfassen. Sakkaden-Untersuchungen können gelegentlich auch noch bei anderen neurologischen Erkrankungen von diagnostischem Nutzen sein, insbesondere bei zerebellären oder pontinen Störungen verschiedenster Genese [8, 46, 47, 63, 159, 189, 199], der progressiven äußeren Ophthalmoplegie [128, 136] oder der Dystrophia Myotonica Curschmann-Steinert [136]. Okulographische Untersuchungen von Sakkaden haben sich aber auch als geeignet erwiesen zur quantitativen Erfassung und Analyse von Medikamenten-Effekten bei normaler Dosierung [28, 97, 152, 154] bzw. bei Intoxikation [179].

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  1. 1.BinningenSwitzerland

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