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Die Stellung der sonographischen fetalen Mißbildungsdiagnostik im geburtshilflichen Management

  • Ch. Bog
  • V. Duda
  • K. Göldner
  • B. J. Hackelöer
  • K.-D. Schulz
Conference paper

Zusammenfassung

In den Jahren 1981–1985 wurden an der UFK Marburg 1077 Amniozentesen im mittleren Trimenon zur pränatalen Diagnostik genetisch bedingter Defekte durchgeführt. Im gleichen Zeitraum fanden sich bei 194 Patientinnen sonographisch Hinweise für das Vorliegen einer fetalen Mißbildung. Etwa die Hälfte dieser Patientinnen wurde von niedergelassenen Gynäkologen zur weiterführenden Diagnostik überwiesen, bei der anderen Hälfte wurde die Mißbildung primär in der UFK Marburg diagnostiziert. Nach einer orientierenden Ultraschalluntersuchung zur Bestimmung des Schwangerschaftsalters und der Plazentalokalisation wurde die Amniozentese selbst unter Ultraschallsicht mit einem 3,5-MHz-Parallelscanner (Ultramark 4, Fa. Kranzbühler) unter Verwendung einer 9 cm langen und 0,7 mm dicken Spinalpunktionsnadel (Spinocan) mit Mandrin durchgeführt. So konnten Stichrichtung und Eindringtiefe der Nadel während der Punktion sonographisch verfolgt und die Position der Nadel — falls erforderlich — korrigiert werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1987

Authors and Affiliations

  • Ch. Bog
  • V. Duda
  • K. Göldner
  • B. J. Hackelöer
  • K.-D. Schulz

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