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Fenoterolsuppositorien und -tabletten im Vergleich

  • T. Heinze
  • M. Conradi
  • M. Hermer
  • E. Saling
Conference paper

Zusammenfassung

Im folgenden berichte ich über eine spezielle Applikation von Fenoterol in Form von Suppositorien. Die orale und intravenose Gabe von Fenoterol zur medikamentösen Wehenhemmung sind seit Jahrenklinische Routine. Bedingt durchdiekurze Halbwertszeit des Fenoterols istbeioraler Anwendung eine relativ häufige Verabreichung des Medikaments notwendig. Bei maximaler oraler Tokolyse, d. h. 8mal 1 Tablette Fenoterol pro Tag, bedeutet das, daß die Patientinnen alle 3h eine Tablette Fenoterol verabreicht bekommen und daher auch nachts geweckt werden müssen. Das kann zu Schwierigkeiten von seiten der Compliance der Patienten führen. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, daß eine zuverlässige Resorption von Fenoterol infolge verzögerter Magenentleerung im letzten Schwangerschaftsdrittel sowie bei Übelkeit und Erbrechen nicht immer gewährleistet ist. Darüber hinaus beträgt die Bioverfügbarkeit von Fenoterol bei oraler Gabe aufgrund des ausgeprägten First-pass-Effektes nur 36%.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1990

Authors and Affiliations

  • T. Heinze
    • 1
    • 2
    • 3
  • M. Conradi
    • 1
    • 2
  • M. Hermer
    • 1
    • 2
  • E. Saling
    • 1
    • 2
  1. 1.Städtische Frauenklinik BerlinAG Perinatale Medizin der Freien Universität BerlinNeuköllnDeutschland
  2. 2.Abt. MedizinBoehringer Ingelheim KGIngelheim/RheinDeutschland
  3. 3.Universitätsklinikum Rudolf Virchow Standort Charlottenburg — Arbeitsgruppe Perinatale Medizin —Freie Universität BerlinBerlin 44Deutschland

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