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Entfernung von Höhlensystem-Steinen mit Hilfe eines synthetischen Polymers

  • D. Frang
  • Z. Nagy
  • F. Götz
  • E. Javor
Conference paper
Part of the Fortschritte der Urologie und Nephrologie book series (2824, volume 23)

Zusammenfassung

Das Suchen der sich im Höhlensystem frei bewegenden multiplen Steine und deren sichere Entfernung sind manchmal auch heute noch zeitraubende Eingriffe und Bergen zum anderen noch die Möglichkeit von Nebenverletzungen in sich. Für die restlose und schnelle Steinentfernung gab Dees 1943 die Fibrin-Pyelotomie an. Die Nachteile dieser Methode liegen jedoch in der Gefahr einer Hepatitisinfektion sowie in der ungenügenden Reißfestigkeit des Fibrins. In letzter Zeit trat die Anwendung der synthetischen Polymere in den Vordergrund. Gotchev berichtete 1979 über die Anwendung eines solchen Polymers. Die Anwendung schien aber nicht vorteilhaft, da aufgrund der chemischen Eingeschaften des Materials die Flexibiltät nicht ausreichend war. In unserer Klinik wenden wir seit 1980 ein neues, synthetisches Polymer an, das auf unsere Bitte hin von dem Budapester Forschungsinstitut für Kunststoffindustrie zusammengestellt wurde. Das Material besteht aus zwei, in getrennten Ampullen angebotenen flüssigen Komponenten, die, sofern sie gemischt werden, gelatineartig erstarren (Abb. 1).

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG., Darmstadt 1985

Authors and Affiliations

  • D. Frang
    • 1
    • 2
  • Z. Nagy
    • 1
  • F. Götz
    • 1
  • E. Javor
    • 1
  1. 1.Urologische UniversitätsklinikPecsUngarn
  2. 2.Urologische UniversitätsklinikPecsUngarn

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