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Zusammenfassung

Für viele Herzerkrankungen sind mit Hilfe der eindimensionalen M-mode-Echokardiogra- phie spezifische diagnostische Kriterien erarbeitet worden. Im Rahmen der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung besitzt die M-mode-Echokardiographie nur eine geringe Bedeutung. Erst durch die Einführung der zweidimensionalen Echokardiographie sind deren Limitierungen aufgehoben worden, da der linke Ventrikel nun in multiplen Schnittebenen in seiner gesamten Kontur erfaßt werden kann. Von der Gegend des Herzspitzenstoßes aus gelingt die Darstellung des linken Ventrikels in Schnittebenen, die cineventrikulographischen Projektionsebenen entsprechen. Volumenbestimmungen des linken Ventrikels sind möglich. Zur Überprüfung der Genauigkeit der zweidimensionalen echokardiographischen Volumenbestimmung sind zunächst experimentelle Untersuchungen an asymmetrischen Herzmodellen vorgenommen worden. Die Berechnungen sind mit der Scheibchen-Summations-Metho- de, der Flächen-Längen- und der Ellipsoid-Methode für biplane und monoplane Volumenbestimmungen durchgeführt worden. Die Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, daß die Genauigkeit der Scheibchen-Summations-Methode größer ist als die der Flächen-Längen- und Ellipsoid-Methode. Die Zuverlässigkeit einer biplanen Auswertung ist einer monoplanen überlegen. Die Genauigkeit der Volumenbestimmung mit Hilfe der zweidimensionalen Echokardiographie ist mit der radiologischer Verfahren vergleichbar. Die mittlere Differenz zwischen beiden Methoden beträgt 10 ml und muß in der Analyse von Patientendaten berücksichtigt werden.

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1983

Authors and Affiliations

  • Raimund Erbel
    • 1
  1. 1.II. Medizinische Klinik und PoliklinikJohannes-Gutenberg-UniversitätMainzDeutschland

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