Objektivierung des Bandscheibenschadens bei der BK 2108 — Stellungnahme des ärztlichen Gutachters

  • M. Hansis
  • B. C. Heinz
Conference paper

Zusammenfassung

Die Objektivierung eines Bandscheibenschadens ist im Grunde kein problematischer, kein neuer und insbesondere kein dem ärztlich Tätigen unbekannter Vorgang. Rein morphologisch wird der Bandscheibenschaden pathologisch anatomisch verifiziert. Die bandscheibenbedingte Erkrankung zeigt sich (wie jede andere Erkrankung am Stütz- und Bewegungsapparat auch) in einschlägigen Beschwerden, einer Funktionseinschränkung sowie radiologischen Veränderungen. In der Tat geht es auch bei der Begutachtung zur BK 2108 streng genommen nicht um die Objektivierung des Bandscheibenschadens, sondern um die Objektivierung dieser bandscheibenbedingten bzw. bandscheibenassoziierten Erkrankung. Und es geht nicht nur um die Objektivierung dieser Erkrankung selbst, sondern darum, eine Erkrankung zu objektivieren, die nach ihrer Art in kausalem Zusammenhang zur beruflichen Exposition steht [1, 3, 7–9].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • M. Hansis
  • B. C. Heinz

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