Zusammenfassung

Der Nachweis einer allein oder konkurrierend todesursächlichen Luftembolie, sei sie venöser, arterieller oder paradoxer Genese, wird für forensische Zwecke physikalisch durch Messen des Quantums sowie physikochemisch durch die qualitative Analyse und die quantitative Messung der Gaskomponenten geführt, da das Volumen, insbesondere bei der venösen Embolie, von maßgeblicher Bedeutung ist. Der Nachweis setzt eine störunanfällige Meßtechnik voraus. Er ist verifizierbar durch die Koppelung der althergebrachten Richter-Technik mit der Aspirometrie nach Roeru. Dockhorn (1951), Pierucci et al. (1967) und W.K.Schmidt (1979) sowie der Gaschromatographie nach Pierucci u. Gherson (1968), Pedal et al. (1987).

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Hans Joachim Mallach
    • 1
  1. 1.Institut für Gerichtliche MedizinUniversität TübingenTübingenGermany

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