Die Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl

  • Theda Schmidt-Neirynck

Zusammenfassung

Die in 542 m Höhe auf dem Königstuhl als Kolonie erbaute Landesstemwarte1 besteht aus zehn Einzelgebäuden, und zwar aus drei Wohnhäusem, drei Institutsgebäuden und vier kleinen, vereinzelt stehenden Observatorien, die als Kuppelbauten ausgebildet sind.2 Die Gebäude werden von einem von Nordosten heran-führenden Zufahrtsweg (Stemwartenweg) erschlossen, der an zwei Wohngebäuden (Dienstwohngebäude und Dienerhäuschen) vorbei in einem Bogen zu dem höher gelegenen ehemaligen Astrophysikalischen Institut (West-Institut, heute hauptsächlich Verwaltungsgebäude) und dem parallel daneben errichteten Rappel-Labor für Strahlungsmessung emporführt und schließlich an dem auf dem östlichen Teil des Geländes liegenden ehemaligen Astrometrischen Institut (OstInstitut, heute vorwiegend Museum und sogenannte Volksstemwarte) endet. Drei der Observatorien sind urn das Ost-Institut gelagert, der Kuppelbau mit dem sogenannten Walz-Reflektor liegt südlich des West-Institutes. Das dritte Wohnhaus (Direktorwohnhaus) liegt nördlich, etwa in Höhe des Ost-Institutes.

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Literatur

  1. Müller, Peter: Sternwarten. Architektur und Geschichte der Astronomischen Observatorien, Frankfurt a.M./Bern 1975Google Scholar
  2. Riese, Reinhard: Die Hochschule auf dem Wege zum wissenschaftlichen Großbetrieb. Die Universität Heidelberg und das badische Hochschulwesen 1860–1914, Stuttgart 1977, S.251–257Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Theda Schmidt-Neirynck

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