ZAK Zürich pp 364-371 | Cite as

Rundtischgespräch

  • C. P. Naumann
Conference paper
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin / Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 188)

Zusammenfassung

Die epiduralen Lokalanästhetika haben sich nun schon lange sehr bewährt. Für ihre erfolgreiche Anwendung braucht es aber gut geschultes Personal, Ärzte wie Schwestern, da Fehler in der Technik oder mangelnde Vertrautheit mit Nebenwirkungen den Erfolg gefährden. Die Einführung der epiduralen Opiate hat die Hoffnung geweckt, den gleichen Erfolg mit geringerem Aufwand und evtl. geringeren Nebenwirkungen zu erzielen. Dementsprechend wurde die postoperative Epiduralanalgesie seither schnell populär. Unbestreitbar bieten die epiduralen Opiate den Vorteil einer langen Wirkungsdauer der Einzeldosis und wohl auch den, daß auf den technisch schwierigeren Zugang zum thorakalen Epiduralraum verzichtet werden kann. Ob damit allerdings eine gleich gute Analgesie zu erzielen ist und die Risiken wirklich geringer sind, darüber sind die Meinungen sehr kontrovers. Leider fehlt es bisher weitgehend an vergleichenden Studien. In unserer Diskussionsrunde sind die Befürworter beider Methoden ziemlich paritätisch vertreten, und wir wollen versuchen, Pro und Kontra abzuwägen und Ihnen damit vielleicht die Entscheidung zu erleichtern. Für die Diskussionsrahmen verwenden wir 10 Fragen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • C. P. Naumann

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