Behandlung von großen Tumoren im Bereich der Kieferhöhle

  • U. Joos
  • W. Mann
  • J. Gilsbach
Conference paper
Part of the Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie 7. bis 9. November 1985, Köln book series (PLASTISCHE CHIR, volume 23)

Zusammenfassung

Maligne Tumoren der Kieferhöhle entwickeln sich häufig ohne wesentliche Symptomatik in den vorhandenen Hohlraum hinein, und es besteht leider meist bei der Diagnosestellung ein fortgeschrittenes Tumorstadium. So fand Schwab 1973 in 75% der von ihm untersuchten Patienten T3- oder T4-Tumoren. In diesen Fällen ist davon auszugehen, daß die Tumoren bereits in den retromaxillären Raum durchgebrochen sind und sich hier entlang der Gefäßscheide nach kranial und kaudal ausgebreitet haben. Eine Operation in diesem Gebiet erschien häufig äußerst problematisch, und es wurden nahezu 50% der Patienten ausschließlich einer Strahlen-und Chemotherapie unterzogen (Müller et al. 1978). Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kieferchirurgen, HNO-Ärzten und Neurochirurgen wurde es am Freiburger Klinikum möglich, 26 Tumoren des Stadiums T4 — wobei es sich meist um Rezidivoperationen handelte — möglichst radikal zu operieren. Als präoperative Diagnostik wurde die übliche Röntgendiagnostik sowie Computertomogramm, Angiographie und Szintigraphie durchgeführt.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • U. Joos
    • 1
  • W. Mann
    • 2
  • J. Gilsbach
    • 3
  1. 1.Zahn-Mund-Kieferklinik der UniversitätFreiburgDeutschland
  2. 2.Hals-Nasen-Ohren-Klinik der UniversitätFreiburgDeutschland
  3. 3.Neurochirurgie der UniversitätFreiburgDeutschland

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