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Assoziation pp 139-155 | Cite as

Strukturmodelle des Assoziierens

  • Gerhard Strube
Part of the Lehr- und Forschungstexte Psychologie book series (LEHRTEXTE, volume 6)

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Modellen, denen inhaltliche Annahmen zwar inhärent sind, doch nicht im Vordergrund stehen (und daher auch nicht immer expliziert werden) treffen strukturorientierte Modelle deutliche Annahmen über die dem Assoziieren zugrundeliegenden Prozesse und Strukturen. Sie legen dabei das Gewicht auf die Organisation der Datenbasis; die Prozeßannahmen hingegen sind relativ unspezifisch: ein automatischer Suchprozeß, gesteuert durch die Eigenschaften der Datenbasis selbst, ist alles, was benötigt wird. Damit wird die Struktur des assoziativen Gedächtnisses zum bestimmenden Faktor dessen, was ein Modell als „output“ liefert. Eine derartige Struktur kann entweder durch eine Matrix von Übergangswahrscheinlichkeiten von einem Wort zum anderen dargestellt werden (z.B. Markov-Prozeß als probabilistisches, asymmetrisches Strukturmodell), oder kann anschaulich gemacht werden als topologisches Modell (deterministisches oder probabilistisches, symmetrisches Strukturmodell in den Varianten einer geometrisch-räumlichen oder einer Clusterstruktur).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Gerhard Strube
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für Psychologische ForschungMünchen 40Germany

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