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Beziehungen zwischen familialer Interaktion und Therapeutenurteilen: Der gemeinsame Rorschach-Versuch im Kontext der systemorientierten Familientherapie

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Zusammenfassung

Grundlage dieses Aufsatzes ist eine Untersuchung über die therapeutische Effizienz von Familienbehandlungen, die an der Familienberatungs- und Behandlungsstelle im Psychotherapeutischen Zentrum (Stuttgart-Sonnenberg) stattgefunden hat. Es handelte sich dabei um Familientherapie nach einem systemtheoretischen Konzept, die im Folgenden als „systemorientierte Familientherapie“ bezeichnet wird. Auf dem Hintergrund der Wissenschafts- und erkenntnistheoretischen Diskussion über die Frage, ob in der Familientherapie ein neues „Paradigma“ zu erkennen sei (Guntern 1980), bestand zunächst Anlaß und Notwendigkeit zu fragen, inwieweit ein in Betracht kommendes Untersuchungsinstrument der Beziehungsdiagnostik auch für die systemorientierte Familientherapie wesentliche Information über die Familie erfassen würde. Nach dem bisherigen Stand der Erkenntnis schien nämlich eine diesem neuen Therapieansatz und „Paradigma“ angemessene empirische Untersuchung spezifische Methoden zu erfordern, die jedoch nicht in genügender Differenzierung und Zuverlässigkeit zur Verfügung standen. Die vorliegende Arbeit behandelt den Aspekt der Untersuchung, der dem Verhältnis zwischen der durch das gewählte Untersuchungsinstrument erfaßten Information über die Interaktion in der Familie und den Aussagen der Therapeuten hierüber gilt; die Evaluation Therapien selbst wird dagegen ausgeklammert (Theil 1981, Zur Evaluation systemorientierter Familientherapien an der Familienberatungs- u. Behandlungsstelle im Psychotherapeutischen Zentrum, Stuttgart. Unveröffentl. Manuskript).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

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