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Gallopamil pp 137-140 | Cite as

Ergebnisse einer offenen multizentrischen Studie bei 455 Patienten mit KHK, die über ein Jahr mit Gallopamil behandelt wurden

  • M. Sučić
  • J. Schiemann
Conference paper

Zusammenfassung

Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Gallopamil wurde unter Praxisbedingungen an 67 auf das gesamte Gebiet der Bundesrepublik verteilten Prüfstellen bei insgesamt 455 Patienten (254 männlich, 201 weiblich) mit elektrokar-diographisch nachgewiesener koronarer Herzkrankheit (KHK) und Angina-pectoris-Symptomatik in einem Durchschnittsalter von 62 Jahren (männlich) bzw. 66 Jahren (weiblich) über 1 Jahr geprüft. Nach einer 14tägigen Placeboperiode erhielten die Patienten durchschnittlich 2- bis 3mal täglich 1 Tablette Gallopamil à 50 mg. 2 Wochen vor und 8 Wochen nach Beginn der Therapie wurden Nitroverbrauch und Anfallshäufigkeit kontrolliert. Die Kontrolluntersuchungen erfolgten vor Beginn der Therapie sowie 1 Woche, 1, 3, 6, 9 und 12 Monate nach Therapiebeginn. Anfallshäufigkeit und Nitroverbrauch (Abb.1) als Kriterien für die Wirksamkeit gingen im Vergleich zur Placeboperiode im Mittel um ca. 80% zurück; die volle Wirkung wurde im Durchschnitt 4 Wochen nach Therapiebeginn erreicht. Die Minderung der ST-Senkung unter der Belastung betrug ca. 50% (Abb. 2). Ebenso war eine Steigerung der Belastbarkeit zu verzeichnen, besonders bei Patienten, die vor Beginn der Therapie nur bis 100 W belastbar waren. Der Therapieerfolg (Tabelle 1) wurde durch die Prüfärzte — unter Einbeziehung des Patientenurteils — in 73% als gut, in 17,3% als zufriedenstellend und in 6,7% als ungenügend bezeichnet. Ein Nachlassen der Wirkung wurde während der einjährigen Therapie nicht beobachtet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • M. Sučić
  • J. Schiemann

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