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Führt die Instillation von Interferon in malignen Ergüssen zu einer lokalen Steigerung der natürlichen Killer-Zell (NK) Immunität?

  • J. Wiegele
  • G. Gastl
  • D. Niederwieser
  • R. Margreiter
  • G. Emödi
  • Ch. Huber
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 83)

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurden aus mehreren klinischen Studien Hinweise erhalten, daß sowohl α-, wie auch β-Interferon (α-IFN, β-IFN) gewisse antineoplastische Wirkung besitzen (1). Ob Interferone selbst direkt tumor-cytotoxisch wirken, oder ob der Therapieerfolg durch Aktivierung eines zusätzlichen cellulären Effektormechanismus bedingt ist, ist derzeit Ziel zahlreicher Untersuchungen (2). Die potentielle Wichtigkeit cellulärer Effektormechanismen für die Vermittlung IFN-induzierter Tumorcytotoxizität wird durch die erst jüngst erfolgte Entdeckung einer als natürliche Immunität bezeichneten Aktivität von bestimmten Blutlymphocyten unterstrichen (3). Diese Aktivität ist IFN abhängig und gegen embryonale, virustransformierte und maligne Zellen autologer, allogener und xenogener Natur gerichtet. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es zu prüfen, inwieweit die Instillation von IFN in maligne Pleuraergüsse a) zu klinischen Remissionen dieser Tumormanifestationen führt und b) diese erhofften klinischen Effekte mit einer Aktivierung der natürlichen Immunreaktivität assoziiert werden können.

Effects of Instillation of Interferon on Local and Systemic Natural Killing (NK)

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Literatur

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Copyright information

© Springer, Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • J. Wiegele
    • 1
  • G. Gastl
    • 2
  • D. Niederwieser
    • 2
  • R. Margreiter
    • 4
  • G. Emödi
    • 3
  • Ch. Huber
    • 4
  1. 1.Universität InnsbruckI. Universitäts-Klinik für ChirurgieInnsbruckÖsterreich
  2. 2.Univ. Klinik für Innere MedizinUniversität InnsbruckÖsterreich
  3. 3.Tiefenauspital, Med. KlinikUniversität BernSchweiz
  4. 4.I. Univ. Klinik für ChirurgieÖsterreich

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