Technik der transrektalen Sonographie

  • Peter Reindl
Part of the Die Radiologische Klinik book series (RADIOL.KLINIK)

Zusammenfassung

Die Entwicklung der intrakavitären Sonographie im urologischen Bereich fand ihren Anfang im Jahre 1957, als Wild u. Reid erstmals über einen transrektalen Scanner zur Erfassung lokaler Veränderungen des Rektums berichteten [85]. Wenn auch damit noch keine Darstellung der Prostata möglich war, wurde doch der grundlegende Gedanke für die weitere Entwicklung festgelegt. Ähnlich wie in anderen Organbereichen fand die Entwicklung der speziellen Diagnostik zunächst im A-Mode ihren Niederschlag durch Untersuchungen von Takahashi u. Ouchi und Gotoh u. Nishi [24, 73]. Die ersten Querschnittsbilder der Prostata zeigten 1964 Takahashi u. Ouchi, jedoch erlaubten sie aufgrund der Bildqualität noch keine diagnostischen Aussagen [80]. 1967 gelang Watana-be eine erste befriedigende Darstellung des Organs bei prinzipiell gleichem Scanmodus, jedoch unter Verwendung verbesserter elektronischer Hilfsmittel [79]. Von diesem Zeitpunkt an fand diese Diagnostik mit geringfügigen Modifikationen unter anderem durch Watanabe, King, Resnik, Denis, Holm u. Hara-da Anwendung [11, 25, 33, 40, 66, 78]. Während sich in der Methodik der Bilderzeugung durch Rotation eines transrektal eingeführten Schallkopfes wenig geändert hat, erfuhr die Bilddarstellung durch Anwendung der Grauwertskala eine wesentliche Verbesserung [25].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Peter Reindl
    • 1
  1. 1.des Radiologischen Instituts des Hauptkrankenhauses DeggendorfDeggendorfDeutschland

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