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Analgetika

  • M. Kochen
  • H. Kewitz
  • G. Härter

Zusammenfassung

Bei leichten Schmerzen ist, falls keine Kontraindikation vorliegt, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol zu empfehlen. Auch bei stärkeren Schmerzen sind einfache Analgetika häufig noch wirksam, wenn die Dosierung ausreichend ist (z.B. Acetylsalicylsäure 1 g alle 4–8 Std.). Manchmal ist es notwendig, eine zentral wirkende Substanz, z.B. 30–50 mg Codeinphosphat, hinzuzufügen. Bei Karzinomschmerzen, besonders im Terminalstadium, ist oft die Anwendung eines Opioides bzw. Narkoanalgetikums erforderlich (z.B. 2- bis 3mal 10–20 Trpf. Levomethadon). Unterdosierung ist hier oft problematischer als die potentielle Suchtgefahr.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • M. Kochen
    • 1
  • H. Kewitz
    • 2
  • G. Härter
    • 3
  1. 1.Medizinischen PoliklinikUniversität MünchenMünchen 2Deutschland
  2. 2.Institut für Klinischen PharmakologieKlinikum Steglitz der Freien Universität BerlinBerlin 45Deutschland
  3. 3.Arzt für Allgemeinmedizin und Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin am Klinikum MannheimUniversität HeidelbergReilingenDeutschland

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