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Ulcus-Therapie pp 722-723 | Cite as

Konsequenzen

  • A. L. Blum
  • J. R. Siewert
Conference paper
Part of the Interdisziplinäre Gastroenterologie book series (GASTROENTEROLOG)

Zusammenfassung

Ein Fortschritt von entscheidender Bedeutung stellt die wirksame Streß- ulcusprophylaxe mit Cimetidin dar. Sie ist gegenüber der ebenfalls wirksamen Verabreichung von Antacidumgelen einfach und wird vom Patienten gut toleriert. Für die Verabreichung der zur wirksamen Prophylaxe notwendigen hohen Antacidumdosen ist oft eine Magensonde notwendig, eine unseres Erachtens unnötige zusätzliche Beeinträchtigung mancher Schwerkranker [1]. Es interessiert in diesem Zusammenhang wenig, ob Cimetidin die Entstehung der Läsionen vollständig verhindert oder ob es nur der Blutung aus den Läsionen entgegenwirkt: Erst durch Komplikationen gewinnt die akute gastroduodenale Läsion klinische Relevanz. Ob sich die mit Cimetidin erzielten Resultate noch verbessern lassen, z. B. durch die Kombination von Cimetidin mit Antacida, durch die alleinige Verabreichung von Antacida in besonders hohen Dosen oder durch Ranitidin, ist ebenfalls eine Frage von sekundärem Interesse.

Literatur

  1. 1.
    Du Moulin, G.C., Paterson, D.G., Hedley-White, J., Lisbon, A.: Aspiration of gastric bacteria in antacid treated patients: a frequent cause of postoperative colonisation of the airway. Lancet 1982 I; 242–245Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • A. L. Blum
  • J. R. Siewert

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