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Erschöpfende Ausbelastung von Skilangläufern durch körpergewichtsbezogene Laufband-Spiro-Ergometrie

  • M. Tröger
  • P. de Castro
  • P. E. Nowacki
Conference paper

Zusammenfassung

Die Einführung der Fahrradspiroergometrie Ende der zwanziger Jahre in die klinische Funktionsdiagnostik durch Knipping (1938) und einige Jahre später durch Brauer und Wolf (1940) lieferte eine sichere experimentelle Methode zur Überprüfung leistungsmedizinischer Funktionsgrößen bei Kranken, Gesunden und Sportlern. Die Weiterentwicklung der Fahrradergometrie im Sitzen und Liegen durch die führenden sportmedizinischen Arbeitskreise in Deutschland (z.B. Berlin, Freiburg, Köln) bestätigte die Ungefährlichkeit, Genauigkeit, Vergleichbarkeit und Reproduzierbarkeit der Meßergebnisse, dies besonders in den letzten Jahren nach zunehmender Einhaltung der unter Federführung von Mellerowicz (1979) erarbeiteten Standardisierungsvorschläge. Die Laufbandergometrie gewann dagegen in Deutschland erst in der letzten Zeit mehr Anhänger, obwohl sie z.B. in den USA schon immer die bevorzugte Art der Belastung war. Haupteinwände gegen das Laufband sind nach Hollmann u. Mitarb. (1971) vor allem die bisher nicht exakte Dosierbarkeit und Reproduzierbarkeit der Belastung infolge von Wirkungsgradunterschieden bei unterschiedlicher Schrittlänge und unterschiedlichem Koordinationsvermögen der Versuchspersonen, sowie durch unterschiedlich variierte Geschwindigkeiten und Steigungswinkel.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1981

Authors and Affiliations

  • M. Tröger
  • P. de Castro
  • P. E. Nowacki

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