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Zur Wirksamkeit von Dopingpräparaten an der Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit - Koinzidenzstudie anhand der Leistungsentwicklung seit Einführung der Dopingkontrollen

  • J. Monnerjahn
  • H.-V. Ulmer
Conference paper

Zusammenfassung

Bereits im Jahr 1952 definierte der Deutsche Sportbund Doping wie folgt: „Die Einnahme eines jeden Medikamentes — ob es wirksam ist oder nicht — mit der Absicht einer Leistungssteigerung ist als Doping zu bezeichnen“(Deutscher Sportbund 1970). Auch in den neueren Definitionen wird stets davon ausgegangen und beim Sportler ein entsprechender Eindruck erweckt, daß durch Anwendung bestimmter Pharmaka eine Steigerung der Leistungsfähigkeit zu erreichen sei. Auf dieser Annahme beruhen auch die gebräuchlichen Dopinglisten (s. Donike 1977). Es werden also für den Sportler zumeist in Medikamenten enthaltene spezielle Substanzen zu Dopingmitteln erklärt, verboten und auch entsprechende Kontrollen durchgeführt, weil man davon ausgeht, daß diese Substanzen einen unfairen sportlichen Vorteil bringen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1981

Authors and Affiliations

  • J. Monnerjahn
  • H.-V. Ulmer

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