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Die Technische Universität Berlin 1879–1979: Grundzüge und Probleme ihrer Geschichte

  • Reinhard Rürup

Zusammenfassung

Die „Königliche technische Hochschule zu Berlin“ist 1879 gegründet worden — was sie nicht daran gehindert hat, schon zwei Jahrzehnte später, im Jahre 1899, ihren hundertsten Gründungstag zu feiern1. Dieser auf den ersten Blick verblüffende Vorgang ist in der Geschichte des deutschen Technischen Hochschulwesens allerdings nicht außergewöhnlich: Fast alle Technischen Hochschulen weisen eine oder mehrere Vorläuferinstitutionen auf, so daß die Entscheidung über Jubiläumsdaten immer zugleich auch eine Entscheidung über bestimmte Traditionen war und selten eines Elements der Willkür entbehrte. Die Berliner Hochschule war die erste in Deutschland, die sich nicht aus einer „Polytechnischen Schule“entwickelte, sondern als „Technische Hochschule“gegründet wurde. Die Polytechnischen Schulen wiederum gingen teilweise auf ältere gewerbliche Bildungsanstalten zurück und hatten sich erst in einem längeren Prozeß zu wissenschaftlichen Ausbildungsstätten entwickelt. Die Technischen Hochschulen haben daher je nach Bedarf den Gründungstag ihrer ältesten Vorläuferinstitution — am auffälligsten in Braunschweig mit dem Bezug auf das Collegium Carolinum von 1745 —, die Entstehung einer ersten selbständigen „technischen“oder „polytechnischen Schule“, die Erhebung des Polytechnikums in den Rang einer „Hochschule“oder schließlich die offizielle Um-benennung in eine „Technische Hochschule“gefeiert.

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Anmerkungen

  1. 2.
    Chronik der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin. 1799–1899, Berlin 1899, Vorwort.Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. Die Hundertjahrfeier der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin 18–21. Oktober 1899, hg. v. akademischen Festausschuß, Berlin 1900; Königliche Technische Hochschule zu Berlin. Die Hundertjahrfeier 1899, hg. v. Ausschuß der Studierenden, Berlin 1903.Google Scholar
  3. 4.
    So in der Festrede von Prof. Dr.-Ing. Moritz Weber, in: Die Technische Hochschule zu Berlin 1799–1924. Festschrift Berlin 1925, S. 17; über den Fahnenschmuck unterrichtet der Festbericht, ebd., S.U.Google Scholar
  4. 5.
    M. Weber, ebd., S. 17.Google Scholar
  5. 6.
    Festbericht, ebd., S. 12.Google Scholar
  6. 7.
    Ebd., S. 31.Google Scholar
  7. 8.
    Eröffnungsansprache von Major-General E. P. Nares CBE, MC, nebst Antwort des Rektors der Technischen Universität und Ansprache des Oberbürgermeisters der Stadt Berlin, gehalten am 9. April 1946 (Berlin 1946), S. 6.Google Scholar
  8. 9.
    Ebd., S. 7.Google Scholar
  9. 10.
    Josef Becker, Von der Bauakademie zur Technischen Universität. 150 Jahre technisches Unterrichtswesen in Berlin, Berlin-Charlottenburg 1949; über Schlesinger S. 30.Google Scholar
  10. 11.
    Ebd., S. 5 (Vorwort des Rektors).Google Scholar
  11. 12.
    Hugo Strunz, Von der Bergakademie zur Technischen Universität Berlin 1770–1970, Berlin 1970.Google Scholar
  12. 13.
    Zur Entwicklung und gegenwärtigen Situation der Technikgeschichtsschreibung — deren Anfänge durch einen 1909 an Conrad Matschoß erteilten Lehrauftrag aufs engste mit der Geschichte der Technischen Universität verbunden sind — siehe Reinhard Rürup, Die Geschichtswissenschaft und die moderne Technik. Bemerkungen zur Entwicklung und Problematik der technikgeschichtlichen Forschung, in: D. Kurze (Hg.), Aus Theorie und Praxis der Geschichtswissenschaft. Festschrift für Hans Herzfeld zum 80. Geburtstag, Berlin 1972, S. 49–85;Google Scholar
  13. 13a.
    Karin Hausen und Reinhard Rürup (Hg.), Moderne Technikgeschichte, Köln 1975;Google Scholar
  14. 13b.
    Wilhelm Treue (Hg.), Deutsche Technikgeschichte, Göttingen 1977;Google Scholar
  15. 13c.
    R. Rürup (Hg.), Technik und Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 1978 (= Geschichte und Gesellschaft 4, H. 2).Google Scholar
  16. 14.
    Hierzu vor allem Peter Lundgreen, Bildung und Wirtschaftswachstum im Industrialisierungsprozeß des 19. Jahrhunderts. Methodische Ansätze, empirische Studien und internationale Vergleiche, Berlin 1973, bes. S. 28 ff.Google Scholar
  17. 15.
    Zur allgemeinen Entwicklung des Technischen Hochschulwesens siehe Franz Schnabel, Die Anfänge des Technischen Hochschulwesens, in: Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Technischen Hochschule Karlsruhe, Karlsruhe 1925, S. 1–44;Google Scholar
  18. 15a.
    A. Léon, La Révolution Française et l’éducation technique, Paris 1968;Google Scholar
  19. 15b.
    F. Artz, The Development of Technical Education in France, 1500–1850, Cambridge, Mass. 1966;Google Scholar
  20. 15c.
    M. Argles, South Kensington to Robbins. An Account of English Technical and Scientific Education since 1851, London 1964; Die deutschen Technischen Hochschulen. Ihre Gründung und geschichtliche Entwicklung, München 1941; Karl-Heinz Manegold, Universität, Technische Hochschule und Industrie. Ein Beitrag zur Emanzipation der Technik unter bes. Berücksichtigung der Bestrebungen Felix Kleins, Berlin 1970.Google Scholar
  21. 15d.
    Außerdem einige neuere Festschriften: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen 1870–1970, hg. v. H. M. Klinckenberg, 2 Bde., Stuttgart 1970; Festschrift zur 125-Jahrfeier der Technischen Hochschule Hannover 1831–1956 (Hannover 1956); Technische Hochschule München 1868–1968 (München 1968); 100 Jahre Technische Hochschule Darmstadt (= THD Jahrbuch 1976/77); 150 Jahre Technische Hochschule in Wien 1815–1965, 2 Bde., Wien 1965; Vorgeschichte und Anfänge der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt, Karl-Marx-Stadt 1963; Geschichte der Technischen Universität Dresden 1828–1978, Berlin 1978.Google Scholar
  22. 16.
    Peter Melcher, Polytechnische Schulen zwischen partieller Modernisierung und Emanzipation. Die bürgerlich-liberale Bewegung und die Produktion technischer Bildung in der Industriellen Revolution (unveröff. Manuskript); Erwin Viefhaus, Hochschule-Staat-Gesellschaft, in: 100 Jahre Technische Hochschule Darmstadt, S. 57–111.Google Scholar
  23. 17.
    K.-H. Manegold, Eine École Polytechnique in Berlin. Über die im preußischen Kultusministerium in den Jahren 1820 bis 1850 erörterten Pläne zur Gründung einer höheren mathematisch-naturwissenschaftlichen Lehranstalt, in: Technikgeschichte 33, 1966, S. 182–196.Google Scholar
  24. 18.
    P. Lundgreen, Bildung und Wirtschaftswachstum, S. 142 f.; vgl. auch ders., Techniker in Preußen während der frühen Industrialisierung. Ausbildung und Berufsfeld einer entstehenden sozialen Gruppe, Berlin 1975.Google Scholar
  25. 19.
    Zur Entwicklung der Bauakademie und des Gewerbeinstituts siehe. F. W. Nottebohm, Chronik der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin, Berlin 1871;Google Scholar
  26. 19a.
    Chronik der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin 1799–1899, Berlin 1899 (bearb. v. E. Dobbert, F. W. Nottebohm und A. G. Meyer); Entstehung und Entwicklung der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin (Berlin 1914).Google Scholar
  27. 20.
    Zitiert in: Entstehung und Entwicklung, S. 15.Google Scholar
  28. 21.
    Vgl. Jürgen Kocka, Bildung, soziale Schichtung und soziale Mobilität im Deutschen Kaiserreich. Am Beispiel der gewerblich-technischen Ausbildung, in: Industrielle Gesellschaft und politisches System, hg. v. I. Geiss u. a., Bonn 1978, S. 297–313;Google Scholar
  29. 21a.
    Gerd Hortleder, Das Gesellschaftsbild des Ingenieurs. Zum politischen Verhalten der Technischen Intelligenz in Deutschland, Frankfurt 1970, hier bes. S. 18 ff.; zur Entwicklung der Beziehungen zwischen VDI und Technischen Hochschulen siehe auch Kurt Mauel, Der Verein Deutscher Ingenieure und seine Einflußnahme auf die Entwicklung der Ingenieurausbildung an Technischen Hochschulen, in: Humanismus und Technik 18, 1974, S. 91–108, und P. Lundgreen, Forschungsförderung durch technisch-wissenschaftliche Vereine 1860–1914 (in diesem Band).Google Scholar
  30. 22.
    Das „Verfassungsstatut der Königlichen Gewerbeakademie zu Berlin“v. 1. 11. 1871 ist abgedruckt in: Die Technischen Hochschulen Preußens. Ihre Entwicklung und gegenwärtige Verfassung..., nach amtlichen Quellen bearbeitet v. Paul Friedrich Damm, Berlin 1899, S. 25–29.Google Scholar
  31. 23.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 17. 3. 1876, S. 736 (Abg. Wehrenpfennig: „Einheit“) und 739 (Abg. Lasker: „Notwendigkeit“).Google Scholar
  32. 24.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 11. 3. 1898, S. 1349.Google Scholar
  33. 25.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 10. 12. 1877, S. 845 (Minister Achenbach). — Die Initiative des Abgeordnetenhauses fand im Sommer 1876 die Unterstützung des VDI, der in seiner Jahreshauptversammlung die „wünschenswerte Entwicklung der deutschen technischen Hochschulen“diskutierte, siehe Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure 20, 1876, Sp. 624–640.Google Scholar
  34. 26.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 14. 2. 1877, S. 520 (Abg. Wehrenpfennig). Gleichzeitig wurde eine grundlegende Reorganisation des gesamten technischen Unterrichtswesens, d. h. unter Einbeziehung des mittleren und unteren technischen Schulwesens, gefordert. Siehe dazu: Das Technische Unterrichtswesen in Preußen. Sammlung amtlicher Actenstücke des Handelsministeriums sowie der bezüglichen Berichte und Verhandlungen des Landtags aus 1878/79, Berlin 1879.Google Scholar
  35. 27.
    § 1 des Statuts, zitiert nach Die Technischen Hochschulen Preußens, S. 251 f.Google Scholar
  36. 28.
    Vgl. Festschrift der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin zur Feier der Einweihung ihres neuen Gebäudes am 2. 11. 1884; Chronik (1899), S. 123–132 („Die Einweihung des Hochschulgebäudes in Charlottenburg“).Google Scholar
  37. 29.
    Der Neubau der Polytechnischen Hochschule in Charlottenburg, in: Über Land und Meer. Allgemeine Illustrirte Zeitung, 25. Jg., 49. Bd., 1882/83, S. 455.Google Scholar
  38. 30.
    Goerd Peschken, Zur Baugeschichte der TU Berlin: Repräsentation und Funktion, in diesem Band, S. 172.Google Scholar
  39. 31.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 10. 12. 1877, S. 843 (Langerhans).Google Scholar
  40. 32.
    Hans Ebert, Baugeschichte und Wissenschaftsentwicklung. Zur Geschichte der TH/TU Berlin, in: Technische Universität Berlin: Baugeschichte, Bauplanung, TUB Dokumentation aktuell 1, 1977, S. 29–98, hier S. 42.Google Scholar
  41. 33.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 2. 3.1885, S. 814 (Minister v. Goßler).Google Scholar
  42. 34.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 15. 3. 1886, S. 1177 (Mitteilung des Abg. Goldschmidt).Google Scholar
  43. 35.
    Siehe Manfred Späth, Die TH Berlin-Charlottenburg und die internationale Diskussion des technischen Hochschulwesens 1900–1914, in diesem Band, bes. S. 193 f., über die Pläne für ein britisches „Charlottenburg“und die Gründung des Imperial College of Science and Technology im Jahre 1907 und über die Kritik der sogenannten „Charlottenburgitis“in Großbritannien.Google Scholar
  44. 36.
    Der Neubau (wie Anm. 29), S. 455.Google Scholar
  45. 37.
    Bei der Angabe von Studentenzahlen stütze ich mich, soweit nichts anderes angegeben wird, in diesem Aufsatz durchweg auf die von Renate Schröder-Werle erarbeitete Statistik im Anhang dieses Bandes; in der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben mit zum Teil erheblichen Abweichungen. In den Angaben über Gesamtzahlen sind durchweg auch die verschiedenen „Hörer“-Gruppen enthalten, die lange Zeit einen beträchtlichen Teil der Studierenden ausmachten.Google Scholar
  46. 38.
    H. Ebert, Baugeschichte, S. 57.Google Scholar
  47. 39.
    Zit. in: 150 Jahre Technische Hochschule in Wien, Bd. 1, S. 87.Google Scholar
  48. 40.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 16. 3. 1898, S. 1537 (Abg. Gothein).Google Scholar
  49. 41.
    Ebd., (Abg. Gothein).Google Scholar
  50. 42.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 13. 3. 1901, S. 3280 (Abg. Gothein).Google Scholar
  51. 43.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 17. 4. 1907, S. 3387 (Regierungskommissar Dr. Naumann).Google Scholar
  52. 44.
    Ebd., (Dr. Naumann).Google Scholar
  53. 45.
    Der „Assistentenvertrag“wurde im Preuß. Abgeordnetenhaus, das sich kritisch mit der Chemischen Technologie an der TH Berlin beschäftigte, am 26. 3. 1890, S. 999, zitiert.Google Scholar
  54. 46.
    Technische Universität Berlin-Charlottenburg, hg. und bearbeitet v. A. Herrmann, Basel-Brilon (1955), S. 26.Google Scholar
  55. 47.
    Einen informativen Überblick über die Laboratorien und Versuchsfelder an der TH Berlin bietet der Band: Ingenieurwerke in und bei Berlin. Festschrift zum 50jährigen Bestehen des Vereins Deutscher Ingenieure, Berlin 1906, S. 68–100; ergänzend dazu H. Ebert, Baugeschichte, S. 59–64; Entstehung und Entwicklung, S. 75 ff.Google Scholar
  56. 48.
    Vgl. Walter Ruske, 100 Jahre Materialprüfung in Berlin. Ein Beitrag zur Technikgeschichte, Berlin 1971, bes. S. 111 ff.Google Scholar
  57. 49.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 12. 4. 1912, S. 1428 f. (Abg. Dr. Bell, Essen).Google Scholar
  58. 50.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 2. 3. 1885, S. 807 (Abg. Vopelius),Google Scholar
  59. 50a.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 2. 3. 1885, S.808 (Regierungskommissar Dr. Wehrenpfennig).Google Scholar
  60. 51.
    Hierzu vor allem K.-H. Manegold, Universität, Technische Hochschule und Industrie, S. 249–305 („Der Kampf der Technischen Hochschulen um das Promotionsrecht“).Google Scholar
  61. 52.
    Ebd., S. 85–248 („Die wissenschaftsorganisatorischen Bestrebungen Felix Kleins zur Annäherung und Vereinigung von Universität und Technischer Hochschule“).Google Scholar
  62. 53.
    Siehe u. a. Alois Riedler, Unsere Technischen Hochschulen und die Anforderungen des 20. Jahrhunderts, Berlin 1898; vgl. allgemein Volker Hunecke, Der „Kampf ums Dasein“und die Reform der technischen Erziehung im Denken Alois Riedlers, in diesem Band.Google Scholar
  63. 54.
    Ingenieurwerke (wie Anm. 47), S. 68 f.Google Scholar
  64. 55.
    Festschrift 1899 (1903), S. 74.Google Scholar
  65. 56.
    Ebd., S. 105 f.Google Scholar
  66. 57.
    Ebd., S. 77 f.Google Scholar
  67. 58.
    Ebd., 77 f. (Rede des Studentenvertreters).Google Scholar
  68. 59.
    Daten nach A. Hertwig, Die Hochschulreform, Berlin 1930, S. 3.Google Scholar
  69. 60.
    Zur Entwicklung während der Weimarer Republik siehe ergänzend zu den bereits genannten Arbeiten Albert Predeek, Technische Hochschule Berlin, in: Die deutschen Technischen Hochschulen, München 1941, bes. S. 37–42.Google Scholar
  70. 61.
    Vgl. allgemein Kurt Düwell, Die Neugestaltung der Technischen Hochschulen nach dem Ersten Weltkrieg. Das Reformkonzept „Technik und Wirtschaft“, in: Technikgeschichte 36, 1969, S. 220–244; ders., Gründung und Entwicklung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen bis zu ihrem Neuaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, in: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen 1870–1970, Bd. 1, bes. S. 78–105.Google Scholar
  71. 62.
    Preuß. Verfassunggebende Versammlung, 9.–10. 12. 1919, bes. Sp. 7668–7742 (Generaldebatte).Google Scholar
  72. 63.
    A. Hertwig, S. 7.Google Scholar
  73. 64.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 14. 3. 1900, S. 3060 (Abg. Daub); ebd. auch die im Text folgenden Zitate.Google Scholar
  74. 65.
    Preuß. Verfassunggebende Versammlung, 10. 12. 1919, Sp. 7684 (Abg. Lüdemann);Google Scholar
  75. 65a.
    Heinrich Aumund, Die Hochschule für Technik und Wirtschaft. Maßnahmen zur Reform der Technischen Hochschulen, Berlin 1921.Google Scholar
  76. 66.
    K. Düwell, Gründung, S. 84, 91.Google Scholar
  77. 67.
    Siehe hierzu Hans Ebert, Wirtschaftsingenieur — Zur Innovationsphase eines Studienganges, in diesem Band.Google Scholar
  78. 68.
    Siehe hierzu Manfred Wilke, Goetz Briefs und das Institut für Betriebssoziologie an der TH Berlin, in diesem Band.Google Scholar
  79. 69.
    Siehe hierzu Hans Ebert und Karin Hausen, Georg Schlesinger und die Rationalisierungsbewegung in Deutschland, in diesem Band; G. Spur u. a., Produktionstechnik im Wandel, hg. aus Anlaß des 75jährigen Bestehens des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der Technischen Universität Berlin, München 1979.Google Scholar
  80. 70.
    Die Technische Hochschule zu Berlin (1925), S. 111; Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg (1955), S. 41 f. — 1922 entstand auch die 1949 wiedergegründete Gesellschaft von Freunden der Technischen Universität Berlin.Google Scholar
  81. 71.
    K. Düwell, Gründung, S. 92.Google Scholar
  82. 72.
    Vgl. A. Predeek, S. 40.Google Scholar
  83. 73.
    K. Düwell, Gründung, S. 102.Google Scholar
  84. 74.
    Siehe hierzu David C. Cassidy, Gustav Hertz, Hans Geiger und das Physikalische Institut der TH Berlin in den Jahren 1933 bis 1945, in diesem Band.Google Scholar
  85. 75.
    Vgl. Unterstaatssekretär C. H. Becker in der preußischen Verfassunggebenden Versammlung, 9. 12. 1919, Sp. 7587 ff.Google Scholar
  86. 76.
    Die Trauerfeier an der TH Berlin und an der Berliner Universität war Gegenstand einer Debatte im Preußischen Landtag, 5. 11.1925, Sp. 6015–6022 (Abg. Waentig-SPD, Kultusminister Becker).Google Scholar
  87. 77.
    Zahlen nach Hans Ebert, Die TH Berlin und der Nationalsozialismus: Politische „Gleichschaltung“und rassistische „Säuberungen“, in diesem Band, S. 456; vgl. allgemein Michael H. Kater, Studentenschaft und Rechtsradikalismus in Deutschland 1918–1933, Hamburg 1975;Google Scholar
  88. 77a.
    Anselm Faust, Der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund. Studenten und Nationalsozialismus in der Weimarer Republik, 2 Bde, Düsseldorf 1973.Google Scholar
  89. 78.
    Zitiert nach H. Ebert, Die TH Berlin und der Nationalsozialismus, S. 455.Google Scholar
  90. 79.
    Ebd., S. 456.Google Scholar
  91. 80.
    Ebd., S. 456.Google Scholar
  92. 81.
    Siehe hierzu neben den Ausführungen bei Ebert A. Predeek, S. 42–44; vgl. K. Düwell, Gründung, S. 106–111, für die TH Aachen.Google Scholar
  93. 82.
    Siehe hierzu Wilhelm Heinz Schröder, Die Lehrkörperstruktur der TH Berlin 1879–1945, in diesem Band, S. 105 f.Google Scholar
  94. 83.
    Die folgende Darstellung folgt den Ergebnissen der Untersuchung von Hans Ebert und Hermann-J. Rupieper, Technische Wissenschaft und nationalsozialistische Rüstungspolitik: Die Wehrtechnische Fakultät der TH Berlin 1933–1945, in diesem Band.Google Scholar
  95. 84.
    Vgl. hierzu auch Lars Olof Larsson, Die Neugestaltung der Reichshauptstadt. Albert Speers Generalbebauungsplan für Berlin, Stockholm 1978; H. Ebert, Baugeschichte, S. 75–81.Google Scholar
  96. 85.
    Siehe hierzu vor allem die bereits erwähnte Darstellung von Hans Ebert, Die TH Berlin und der Nationalsozialismus, und Rudolf Schottlaender, Antisemitische Hochschulpolitik: Zur Lage an der TH Berlin 1933/34, in diesem Band.Google Scholar
  97. 86.
    Aufruf des Bundesführers des NSDStB vom 25. 3. 1933, zitiert nach H. Ebert, S. 457 f.; vgl. auch R. Schottlaender, S. 447.Google Scholar
  98. 87.
    Durchführungsverordnung vom 6. 5. 1933, vgl. R. Schottlaender, S. 446.Google Scholar
  99. 88.
    H. Ebert, Die TH Berlin und der Nationalsozialismus, S. 458.Google Scholar
  100. 89.
    W.H. Schröder, S. 111.Google Scholar
  101. 90.
    H. Ebert, Die TH Berlin und der Nationalsozialismus, Anm. 26.Google Scholar
  102. 91.
    Ebd., S. 458 ff.Google Scholar
  103. 92.
    Vgl. für Aachen K. Düwell, Gründung, S. 106.Google Scholar
  104. 93.
    H. Ebert, Die TH Berlin und der Nationalsozialismus, S. 456.Google Scholar
  105. 94.
    W. H. Schröder, S. 106.Google Scholar
  106. 95.
    Hierzu vor allem Herbert Mehrtens, Die Naturwissenschaften im Nationalsozialismus, in diesem Band; vgl. auch Karl-Heinz Ludwig, Technik und Ingenieure im Dritten Reich, Düsseldorf 1974; G. Hortleder, Das Gesellschaftsbild des Ingenieurs, S. 107–138 („Ingenieur und Nationalsozialismus“).Google Scholar
  107. 96.
    H. Ebert, Baugeschichte, S. 81–83 („Kriegsbilanz“).Google Scholar
  108. 97.
    Für die Gründungsphase stütze ich mich vor allem auf die Ergebnisse von Peter Brandt, Wiederaufbau und Reform: Die TU Berlin 1945–1950, in diesem Band; ergänzend dazu Hans Ebert, 30 Jahre Technische Universität Berlin. Initiativen zu ihrer Wiederbegründung — Tendenzen des Ausbaus 1944–1946, in: Technische Universität Berlin. Information Extra, Nr. 5, 1976, S. 2–9; Werner Hah-mann, Wie die Technische Universität Berlin entstand. Chronik der Zeit vom 2. Mai 1945 bis zum 9. April 1946, aufgezeichnet nach eigenem Erleben, Berlin (1963).Google Scholar
  109. 98.
    Zitiert nach P. Brandt, S. 499.Google Scholar
  110. 99.
    Diese Zahlen bei H. Ebert, 30 Jahre, S. 4; die im Text folgenden Angaben nach P. Brandt, S. 505 ff.Google Scholar
  111. 100.
    Walter Kucharski, in: Eröffnungsansprache (wie Anm. 8), S. 12.Google Scholar
  112. 101.
    W. Kucharski, ebd.Google Scholar
  113. 102.
    Preuß. Abgeordnetenhaus, 21. 1. 1879, S. 768 (Abg. Lucius: „technische Universität“), 772 (Abg. Vir-chow: „Universität“).Google Scholar
  114. 103.
    Zitiert nach K. Düwell, Gründung, S. 85 f.Google Scholar
  115. 104.
    Empfehlung der Rektoren der Technischen Hochschulen der Bundesrepublik vom 2. 4. 1965; Text u. a. in: 150 Jahre Technische Hochschule in Wien, Bd. 1, S. 147.Google Scholar
  116. 105.
    Siehe P. Brandt, S. 512.Google Scholar
  117. 106.
    Ebd., S. 511 f.Google Scholar
  118. 107.
    Prof. Adolf Nägele, zitiert nach K. Düwell, Gründung, S. 79.Google Scholar
  119. 108.
    Die Technische Hochschule zu Berlin (1925), S. 19 (Festrede Prof. M. Weber).Google Scholar
  120. 109.
    Schreiben vom 26. 5. 1948, zitiert nach Hans Ebert, Hermann Muckermann. Profil eines Theologen, Widerstandskämpfers und Hochschullehrers der Technischen Universität Berlin, in: Humanismus und Technik 20, 1976, S. 29–40, hier S. 39.Google Scholar
  121. 110.
    Heinrich Franck, Die Neugestaltung der Technischen Universität in ihren allgemeinbildenden Fächern, 14. 11. 1948, zitiert nach P. Brandt, S. 513.Google Scholar
  122. 111.
    TU-Programm, zitiert nach Technische Universität Berlin-Charlottenburg (1955), S. 48.Google Scholar
  123. 112.
    Zum Aufbau des Humanistischen Studiums und zur Bildung der Humanistischen Fakultät siehe P. Brandt, S. 512 ff.; vgl. Paul Altenberg, Die Humanistische Fakultät, in: Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg (1925), S. 56–59.Google Scholar
  124. 113.
    Für die Nachkriegsentwicklung bis zur Mitte der sechziger Jahre ergänzend zu der bisher genannten Literatur: Technische Universität Berlin, hg. von der TU Berlin, zusammengestellt und bearbeitet von Fritz Winckel, Berlin (1965).Google Scholar
  125. 114.
    Siehe Wilfried Voigt (Hg.), Berufliche Bildung, Berufsbildungspolitik, Berufslehrerausbildung. Festschrift für Friedrich Edding, Berlin 1977 (Teil I: „Gewerbelehrerausbildung an der TU Berlin“).Google Scholar
  126. 115.
    Detailliertere Angaben zu den Neubauten in der Chronik, im Zweiten Band; vgl. auch H. Ebert, Baugeschichte, S. 83–91 („Stufen der Baupolitik nach dem Mai 1945“).Google Scholar
  127. 116.
    Zu den studentischen Selbsthilfemaßnahmen siehe Christian Gizewski, Zur Geschichte der Studentenschaft der TU Berlin seit 1879, in diesem Band, S. 144; vgl. auch Technische Universität Berlin (1965), S.59f.Google Scholar
  128. 117.
    Siehe hierzu Walter Ruske, Außeruniversitäre technisch-naturwissenschaftliche Forschungsanstalten in Berlin bis 1945, in diesem Band.Google Scholar
  129. 118.
    H. Ebert, Baugeschichte, S. 86.Google Scholar
  130. 119.
    Empfehlungen des Wissenschaftsrates zum Ausbau der wissenschaftlichen Einrichtungen, Teil I: Wissenschaftliche Hochschulen, Bonn 1960, S. 520.Google Scholar
  131. 120.
    Zur „Studentenbewegung“an der TU siehe auch C. Gizewski, S. 147 ff. Die vorliegende Darstellung der Konflikte und Reformen seit dem Ende der sechziger Jahre beruht zum größeren Teil auf mündlichen Informationen (und den einschlägigen Gesetzestexten).Google Scholar
  132. 121.
    Hinsichtlich der Fachbereichsbildung und der Studienreformarbeit habe ich Hans-Joachim Rieseberg für Informationen und Anregungen zu danken. Siehe außerdem TUB 8, 1976, Heft 3: Studienreform-projekte an der TU Berlin; Alexander Wittkowsky, Rechenschaftsbericht des Präsidenten der Technischen Universität Berlin für die Zeit vom 1. 4. 1976 bis zum 11. 5. 1977, in: TUB 10, 1978, S. 10–12 (allgemeiner Rückblick).Google Scholar
  133. 122.
    Die folgenden Zahlen über das Personal der TU nach der Broschüre: Technische Universität Berlin, hg. v. Präsidenten der TU, Berlin 1979, S. 11.Google Scholar
  134. 123.
    Ebd., S. 11–14; zur Gesamtentwicklung siehe Wolfgang Hofmann, Probleme der Entwicklung des Verwaltungspersonals und des Etats der TU Berlin 1879–1979, in diesem Band.Google Scholar
  135. 124.
    Technische Universität Berlin (1979), S. 12 (Schaubild); ergänzende Daten bei A. Wittkowsky, Rechenschaftsbericht, S. 13. Zu der höchst ungleichen Verteilung der im Vergleich zu den klassischen Universitäten noch immer sehr niedrigen Zahl der Studentinnen siehe Daten und Abbildungen im statistischen Anhang dieses Bandes; zur allgemeinen Problematik des Frauenstudiums an der TU siehe Barbara Duden und Hans Ebert, Die Anfänge des Frauenstudiums an der TH Berlin, in diesem Band.Google Scholar
  136. 125.
    Technische Universität Berlin (1979), S. 28; ebd. auch die im Text folgenden Angaben, ergänzt durch die Zahlen des statistischen Anhangs in diesem Band.Google Scholar
  137. 126.
    Technische Universität Berlin (1979), S. 34, 36 (Schaubild).Google Scholar
  138. 127.
    Übersicht über die Interdisziplinären Forschungsprojekte ebd., S. 38 f.Google Scholar
  139. 128.
    Ebd., S. 34 (Beiträge zur Messung von Forschungsleistung — Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen, Schriftenreihe Hochschule 16, 1975, S. 12).Google Scholar

Copyright information

© Technische Universität Berlin 1979

Authors and Affiliations

  • Reinhard Rürup

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