Das quantitative Verhalten der Blutströmung in rekonstruierten Arterien in Abhängigkeit von Narkose- und Analgesie-Verfahren

  • W. Sandmann
  • H. J. Wüst
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin / Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 124)

Zusammenfassung

Die medikamentöse Blockierung der Leitung in den Nerven umfaßt bei der Peridural-Anaesthesie auch die Fasern des sympathischen Systems. Durch die Sympathikolyse kommt es zu einer Gefäßerweiterung im Blockadegebiet mit einer entsprechenden Volumenverschiebung. Wird der dadurch eintretende Abfall des arteriellen Blutdrucks durch rechtzeitige Volumengabe aufgefangen — und dies ist bei den Patienten mit arterieller Verschlußerkrankung aus vielerlei Gründen besonders wichtig — so resultiert eine erhebliche Mehrdurchströmung in allen arteriellen Segmenten, welche durch die Leitungsanaesthesie erfaßt werden. Da wir bei den Operationen an den Arterien ohnehin intra- oder postoperativ die Stromstärke durch die wiederhergestellte Strombahn mit dem elektromagnetischen oder mit dem gepulsten Doppler-Ultraschall-Verfahren messen, um den Operationserfolg haemodynamisch zu kontrollieren, konnte der Effekt der verschiedenen Analgesieformen auf die Durchströmung miterfaßt werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • W. Sandmann
  • H. J. Wüst

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