Advertisement

Der neurologische Untersuchungsgang beim bewußtlosen Patienten

  • F. Regli
  • K. Foerster
Part of the Klinische Anästhesiologie und Intensivtherapie book series (KAI, volume 19)

Zusammenfassung

Bei der Abklärung eines komatösen Patienten müssen einige grund- sätzliche Gesichtspunkte beachtet werden:
  1. 1.

    Ein Koma bedeutet immer eine ernste Situation und zeigt, wie erheblich die Einwirkung der Grunderkrankung auf die neura- len Strukturen ist. Bei Verlängerung eines solchen komatösen Zustandes besteht immer die Gefahr, daß sich irreversible Folgezustände entwickeln. Das Koma als solches bedeutet im- mer eine wesentliche, zusätzliche Komplikation der Grunder- krankung. Der Organismus ist nicht mehr in der Lage, sein homöostatisches Gleichgewicht aufrechtzuerhalten und zudem sind seine allgemeinen Abwehrmöglichkeiten stark reduziert. Das Koma kann eine anoxisch oder metabolisch bedingte zusätz- liche zerebrale Läsion bewirken, wobei diese zusätzliche Lä- sion dann die ursprüngliche komplizieren kann. Aus diesen Gründen sollten vor Beginn der Untersuchung die Atemwege freigehalten sein, und es sollte eine ausreichende Unter- stützung des Hirnkreislaufs durch geeignete energetische Zu- fuhr gesichert sein.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bei den VerfassernGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • F. Regli
  • K. Foerster

There are no affiliations available

Personalised recommendations