Advertisement

Anton Horneck (1640–1697) Aus Bacharach Als Wegweisende Gestalt in Der Englischen Kirchengeschichte

Fernwirkung eines Heidelberger Studenten
  • Martin Schmidt
Conference paper
  • 16 Downloads
Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 22)

Zusammenfassung

Die große Rolle der Heidelberger Universität als Zentrum für das evangelisch-reformierte Europa dauerte von Friedrich dem Frommen (1515 – 1576, Kurfürst seit 1559) bis zur Mitte des Dreißigjährigen Krieges, wo sie nach den Niederlanden überging. Nicht nur machtpolitisch, sondern auch kirchengeschichtlich und geistesgeschichtlich bedeutete das zerstörerische Ringen der europäischen Mächte das Ende für die führende Stellung der rheinischen Pfalz. Sie mußte sich selbst den Vorwurf machen, daß sie alles durch die unbedachte Annahme der böhmischen Königskrone ausgelöst hatte. Denn diese galt als Prärogative der Habsburger, insbesondere des römischen Königs und Anwärters auf die Kaiserkrone. Von dem Schlag, den die Rheinpfalz empfing, hat sie sich nie wieder erholt. Das große Jahrhundert von etwa 1550 - 1650 zeigte an der Landesuniversität Namen von besonderem Glanz sowohl unter den Professoren als auch unter den Studenten, und die weltweite Geltung des Heidelberger Katechismus von 1563, die im reformierten Bereich bis heute angehalten hat, war ein Symbol für die Qualität der hier geleisteten Arbeit. Heidelberg hatte für drei Generationen Genf in der reformierten Führerrolle abgelöst.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • Martin Schmidt

There are no affiliations available

Personalised recommendations