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Zusammenfassung

Das Pinealorgan (Epiphysis cerebri) der Vögel nimmt phylogenetisch eine Zwischenstellung zwischen den direkt lichtempfindlichen, sensorischen Pinealkomplexen der niederen Vertebraten und den indirekt, über den Sympathicus, lichtabhängigen sekretorischen Epiphysen der Säugetiere ein. Neben rudimentären sensorischen Elementen werden in der Vogelepiphyse sekretorische Pinealzellen und cholinerge Neurone angetroffen (Bargmann, 1943; Bischoff, 1967, 1969; Collin, 1966a, b, 1967a, b, c, 1968, 1969, 1971; Krabbe, 1955; Menaker und Oksche, 1974; Oksche, 1965, 1968, 1971; Oksche und Vaupel-von Harnack, 1965, 1966; Oksche, Morita und Vaupel-von Harnack, 1969; Oksche und Kirschstein, 1969; Oksche, Ueck und Rüdeberg, 1971; Oksche Kirschstein, Kobayashi und Farner, 1972; Renzoni, et al., 1968; Ueck, 1969, 1970, 1972, 1973; Ueck und Kobayashi, 1972; Wurtman, Axelrod und Kelly, 1968). Diese Zwischenstellung der Vogelepiphyse gibt Anlaß zu Fragen nach der Homologisierbarkeit ihrer Zellelemente in der Vertebratenreihe. Solche Fragen sind eng mit funktionellen Überlegungen verknüpft.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Möller
    • 1
  1. 1.Zentrum für Anatomie und Cytobiologie der Justus Liebig Universität GießenGießenDeutschland

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