Architektur der Niere

  • Wolfgang Bargmann
Part of the Handbuch der mikroskopischen Anatomie des Menschen book series (MIKROSKOPISCHEN, volume 7 / 5)

Zusammenfassung

Folgende Typen der Säugerniere (vgl. Rouiller, 1969) lassen sich unterscheiden, wenn man Zahl und Form ihrer Papillen als Kriterien für eine Systematik wählt: 1. die unipapilläre Niere (Monotrernen, kleine Marsupialier, Insektivoren, Nager), 2. die Leistenniere, die statt einer Papille eine niedrige Erhabenheit aufweist (Ornithorhynchus, Großkatzen), 3. die Nieren mit zwei oder mehr Pyramiden, deren jede eine Papille besitzt (Artiodactyla, Primaten), 4. die Renculi-Niere (Eisbär, Fischotter, Waltiere, Robben); jeder Renculus — beim Bartenwal sind es bis zu 3000 — mündet mit einer Papille in einen Nierenkelch (Sperber, 1944), 5. die Niere mit Tubi maximi, meistens eine unipapilläre Niere, deren Sammelrohre zum Teil in weite Kanälchen münden (Equiden, Proboscidea, Sperber, 1944, vgl. hierzu Abb. 1).

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© Springer-Verlag Berlin-Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Bargmann
    • 1
  1. 1.Anatomisches Institut der UniversitätNeue UniversitätKielDeutschland

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