Advertisement

Polizeiliche Angaben zum Drogenkonsum in der Bundesrepublik Deutschland

  • Josef Schenk

Zusammenfassung

Viele Autoren greifen auf die amtlichen Statistiken zurück (z.B. Bussewitz 1969; Bauer 1970; COPER/HIPPIUS 1970; EHRHARDT 1970; SCHUBERT 1970 b; LEUNER 1971; BECK 1972; LEUZE 1972; POMMERENING 1972). Obwohl bekannt ist, daß diese amtlichen Statistiken mit einer Dunkelziffer behaftet sind, glaubt z.B. der Sozialminister des Landes Schleswig-Holstein, könne man doch Trends damit erfassen (Sozialminister Schleswig-Holstein 1972), ebenso TäSCHNER (1972). Diese Ansicht vertritt auch LENHARD, Ministerialrat im Bundesministerium des Innern, mit der Feststellung, daß ja die Registrierung Jahr für Jahr nach den gleichen Grundsätzen erfolge und daher „die Jahresstatistiken eine zutreffende Aussage über die Veränderung der Verhältnisse gegenüber dem Vorjahr“ enthielten (Lenhard 1971, S.13). Der Vorteil der amtlichen Statistiken besteht darin, daß sie im Rahmen einer allgemeinen Kriminalstatistik auch bereits Zeiträume erfassen, für die keine oder doch nur unzureichende andere Daten zur Verfügung stehen. Unterschieden werden muß zwischen der Statistik der Beschlagnahmungen und der Täterstatistik.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1975

Authors and Affiliations

  • Josef Schenk
    • 1
  1. 1.Psychologisches Institut (II) der UniversitätWürzburgGermany

Personalised recommendations