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Die Ausbildung des Lehrers

  • W. Sauerbrey
Chapter
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Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 144)

Zusammenfassung

Ein schlechter, ungeschickter Hochschullehrer konnte früher stets auf Verständnis hoffen, wenn er nur ein erfolgreicher Forscher war; diese Ansicht gilt auch noch heute vielfach (Schmalohr). Das bedeutet — da es eine planvolle Vorbereitung auf die Lehrfunktionen noch nicht gibt —, daß alles didaktische Geschick primär auf „Erfahrung“ beruht. Wer indes Erfahrungen sammelt, ist lediglich durch die Summe seiner Unterrichtsveranstaltungen zum Unterrichten konditioniert worden; da er aber in diese Unterrichtsveranstaltungen stets seine eigenen Vorstellungen und Variablen einbrachte, konnte er auch nur für seinen eigenen (guten oder schlechten) Lehrstil konditioniert werden. Der solcherart zweifelhafte Wert von Erfahrungen wird durch ungeklärte Fragen weiter gemindert: bestimmen allein die Dauer der Lehrtätigkeit oder zusätzliche Faktoren „Erfahrung“? Gibt es bleibende Erfahrungen, oder müssen sie stets neu reflektiert werden? Gibt es neben Selbst-Erfahrungen auch kommunizierbare Erfahrungen?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • W. Sauerbrey
    • 1
  1. 1.UniversitätshautklinikFrankfurt/Main 70Deutschland

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