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Zusammenfassung

Die Chorioallantoismembran (CAM) des Hühnchenkeimlings dürfte, was ihre zahlenmäßige Verwendung in verschiedenen medizinischen und biologischen Untersuchungsgebieten anbelangt, zu den wichtigsten tierischen Organen gehören. Ihre Eignung für die Isolation, Vermehrung und quantitative Bestimmung von Viren verschiedener Gruppen (Herpes, Influenza, Para-Influenza, Pocken etc.) ist seit den klassischen Arbeiten von Woodruff und Goodpasture (1931) allgemein anerkannt (Goodpasture, Woodruff und Buddingh, 1931, 1932; Burnet und Ferry, 1934; Burnet, 1936; Gaylord, Melnick und Bunting, 1952; Bang, 1953). Die CAM ist im weiteren ein wertvolles Testobjekt für licht- und elektronenmikroskopische Untersuchungen infektbedingter, cellulärer und geweblicher Reaktionen (Keogh, 1938; Bang, 1950, 1952; Murphy und Bang, 1952; Prince, 1958; Sweeny und Bather, 1968). Über ihre Verwendung in der klinischen und biologischen Forschung hinaus beansprucht sie jedoch auch das Interesse des experimentierenden Embryologen. So lassen sich auf ihr Transplantate von auto-, iso-, homo- oder heterologen Organanlagen und Organen über längere Zeit züchten und ihr Verhalten in ektopischer Lage untersuchen (Huxley und Murray, 1924; Willier und Rawles, 1931; Nicholas und Rudnick, 1933; Ebert, 1959; Dunkel und Groupé, 1965).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • V. Fitze-Gschwind

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